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Göttingen 434 Kilometer im Rollstuhl: Wacken-Opa Günni tourt für den guten Zweck zum Festival
Die Region Göttingen 434 Kilometer im Rollstuhl: Wacken-Opa Günni tourt für den guten Zweck zum Festival
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13:15 11.07.2019
Günter Jacobs und Ralf Deuter (v.l.)vor dem Wohnwagen, den es für Wacken braucht. Quelle: r
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Göttingen

434 Kilometer mit circa 25 Zwischenhalten in zwölf Tagen – und das alles im Rollstuhl mit E-Flex-Antrieb: Günter Jacobs, genannt „Wacken-Opa Günni“, tritt dieses Jahr die Reise zu seinem Lieblingsfestival auf zwei Rädern an. „Das mache ich für die Sache, für den guten Zweck“, so Jacobs.

Der 70-Jährige engagiert sich seit 2018 für die Initiative „Lautstark gegen Krebs“. Auf der Tour sammelt er Spenden für Kliniken, ehrenamtliche Helfer in Krebsberatungsstellen und Projekte, die sich schon lange für Krebspatienten stark machen wie die Aktion „Stark gegen Krebs“, der Verein der Freunde und Förderer der Wattolümpiade Brunsbüttel und der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS).

In Göttingen und Nörten-Hardenberg macht Jacobs Halt

Jacobs startet mit seinem Rollstuhl und Freund Ralf Deuter in Fritzlar nach dem „Rock am Stück“-Festival. Am Montag, 22. Juli, steht er von 10 bis 11 Uhr auf dem Göttinger Marktplatz und informiert über die Aktion. Bürgermeister Ulrich Holefleisch begrüßt die Reisenden. Auch in Nörten-Hardenberg, wo die Beiden von 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr sein wollen, kommt Gemeindekämmerer Jürgen Werner an den Stand. In Northeim sind die beiden von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr auf dem Marktplatz zu sehen. Geschäftsbereichsleiter Jörg Dodenhöft wird die Reisenden begrüßen.

„Was aber wichtig ist trotz all den offiziellen Terminen: Nicht ich, nicht mein Freund, nicht der Shuttle-Fahrer und nicht die Bürgermeister stehen im Vordergrund – Lautstark gegen Krebs zählt! Krebs geht uns nämlich alle an“, sagt Jacobs nachdrücklich.

Ab fünf Euro Spende verschenkt die Crew Silikon-Armbändchen mit dem Slogan als Dankeschön und Botschaftsüberbringer. Jeder ist willkommen und jede Spende wird gerne genommen. „Bei uns gehen die Spenden eins zu eins an die Organisationen und Einrichtungen“, sagt der 70-Jährige.

Zum 29. Mal auf Wacken

Jacobs fährt zum 29. Mal zum Wacken Open Air, aber das erste Mal mit zwei Rädern weniger unter sich. Der Grund dafür liegt im Privaten. Anfang 2018 habe er einen seiner besten Freunde verloren, der an Lungenkrebs erkrankt war. „Jetzt als Rentner habe ich die Zeit, etwas für die Versorgung von Krebspatienten zu tun, vor allem für die vielen Ehrenamtlichen – und ich will etwas machen“, sagt er. Dabei helfen könne ihm jeder, der ihn auf der Tour trifft, etwas spendet und die Aktion „Lautstark gegen Krebs“ unterstützt.

Von Lea Lang

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