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Göttingen Weihnachtsmarkt mit Musik und Räuchermännchen
Die Region Göttingen Weihnachtsmarkt mit Musik und Räuchermännchen
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18:01 08.12.2019
Der Weihnachtsmann belohnt die kleinen Sänger der Montessori-Schule mit Süßigkeiten. Quelle: Peter Heller
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Geismar

Klönen, Kaufen, gemeinsam einen Punsch trinken oder eine Runde auf dem Kinderkarussell drehen: In Geismar ist am Sonntag der Weihnachtsmarkt auf und rund um den Thieplatz gefeiert worden.

Es duftete nach Holzfeuer, nach Bratwurst und nach frischem Popcorn. Schon zur Eröffnung des Marktes sind viele Geismaraner gekommen, darunter viele junge Eltern. Denn zur Eröffnung sangen die Kinder des Chors der Montessori-Schule zwei Weihnachtslieder auf der Treppe. Und wer so schön singt, der bekommt natürlich auch ein kleines Geschenk vom Weihnachtsmann, der allerlei Süßes in seinem Sack verstaut hatte.

Dank an Gerda Fischer

Ortsbürgermeister Peter Limpke (SPD) begrüßte die Besucher. Vor allem aber dankte er der langjährigen Organisatorin des Marktes, Gerda Fischer, für ihr Engagement. “Sie hat einen maßgeblichen Anteil daran”, sagte er. Aber auch ohne die vielen anderen freiwilligen Helfer sei der Weihnachtsmarkt kaum denkbar. “Sie lebe hoch”, riefen die Besucher und die Kinder vom Chor. Fischer bedankte sich und wünsche nach einer kurzen Ansprache allen einen schönen, zweiten Advent.

Am Nachmittag waren auch die Türen der St.-Martins-Kirche und die Ausstellungsräume des Museums geöffnet. Es gab Marktständen mit Handarbeiten, Geschenkartikeln und kleinen Überraschungen - auch im Moritz-Jahn-Haus, wo selbst gebasteltes zu haben war. Draußen, auf dem Thie, wurden Erbsensuppe und Gegrilltes gereicht.

Diemut Tamke verkauft in der Kirche Räuchermännchen aus ihrer umfangreichen Sammlung. Quelle: Peter Heller

In der Kirche wurden beispielsweise Textilien vom und für den Verein „Kiran-Kinderhaus in Nepal“ angeboten. Gegenüber warteten traditionelle Räuchermännchen auf neue Besitzer. Diemut Tamke hatte etliche der hölzernen Gesellen auf ihrem Tisch angeordnet – Teile ihrer privaten Sammlung. „Den Ersten, den habe ich vor 55 Jahren bekommen”, sagt sie. Der Räuchermann im roten Gewand liegt in Papier gehüllt im Originalkarton. „Die Barthaare werden schon etwas dünner”, sagt Tamke und lacht. Ihren ersten Räuchermann verkauft sie nicht. Viele andere schon. Es sei eine Platzfrage und irgendwann werden sie ja mal ins betreute Wohnen ziehen, sagt die Seniorin. Also verkauft sie ihre Schätzchen in möglichst gute Hände. „Es hängen ja fast an jedem Stück Erinnerungen”, sagt sie. Einige hat ihr Mann für sie gekauft, viele kamen per Paket aus der Ostzone. Manche sind Mitbringsel. „Es hatte sich ja bei uns herum gesprochen, dass ich Räuchermännchen sammele”, sagt die Geismaranerin. Rund 140 hat sie im Laufe der Jahre zusammengetragen. „Ein bisschen bricht mir schon das Herz, dass ich sie jetzt verkaufe”, sagt sie. Aber ein Trost bleibt: Im vorletzten Jahr hat sie 400 Euro mit den Männchen zusammen bekommen, alles ging an die Kirchengemeinde, für einen guten Zweck. Und ihre Lieblingsstücke, wie ihr erster Räuchermann, die bleiben erst einmal bei ihr zuhause.

Von Britta Bielefeld

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