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Die Region Göttingen Weitere Parkautomaten für das Göttinger Ostviertel
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16:36 30.08.2018
Anwohner klagen: Seit Parken in der Nordstadt kostet, sind an Arbeitstagen die reinen Wohnstraßen in der Oststadt, wie hier in der Brüder-Grimm-Allee, von Fremden zugeparkt. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Um die Parksituation für Anwohner im Ostviertel zu verbessern, plant die Stadt Göttingen weiteren Parkraum, in der Göttinger Oststadt, zu bewirtschaften. Dafür soll in diesem Herbst eine Parkraumuntersuchung vorgenommen werden. Einen entsprechenden Antrag stellte die Verwaltung in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität vor.

Seitdem Autofahrer im nördlichen Stadtgebiet fürs Parken am Straßenrand bezahlen müssen, gibt es Beschwerden von Anwohnern der Oststadt, unter anderem aus dem unteren Ostviertel, die die angespannte Parksituation beklagen. „Im nördlichen Bereich gibt es schon Verdrängungstendenzen, die wir feststellen“, sagte Stadtbaurat Thomas Dienberg und bezog sich dabei auf Autofahrer, die auf kostenlose Parkbereiche in der angrenzenden Oststadt ausweichen. Zudem gebe es in dem zu untersuchenden Bereich „verkehrsbedeutende Ziele“ wie das Hainberg-Gymnasium, Kindertagesstätten oder die Hainberg-Klinik. Diese Ziele sowie die Nähe zur Innenstadt sorgten zunehmend für „Fremdparker“.

Das Gebiet der Parkraumuntersuchung endet im Norden vor der Ewaldstraße, im Osten vor den Schiller-Anlagen, aber inklusive Hainholz- und Reinkeweg, im Süden hinter dem Steinsgraben und im Westen hinter dem Friedländer Weg sowie dem Düstere-Eichen-Weg. Anschließend soll anhand der Untersuchungsergebnisse festgelegt werden, in welchen Straßen Stellplätze bewirtschaftet werden und ob diese als Sonderberechtigung für Anwohner, als gebührenpflichtige Stellplätze mit Parkscheinautomaten oder als Mischparkbereiche, also Bewohnerparken und gebührenpflichtiges Parken, ausgewiesen werden sollen. Ebenfalls möglich sei eine „Parkscheibenlösung“ in einzelnen Straßen. Eine Inbetriebnahme der Parkscheinautomaten werde frühestens im Herbst 2019 erfolgen.

Ziel der Bewirtschaftung sei nicht, Mehreinnahmen aus Parkgebühren zu generieren, sondern die Anwohner zu entlasten, und den Verkehr sinnvoll zu steuern, heißt es in der Vorlage. Die Ausschussmitglieder sprachen bei vier Ja-Stimmen und einer Gegenstimme eine Empfehlung für die Parkraumuntersuchung aus, die etwa 45 000 Euro kosten wird.

Von Nora Garben

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