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Göttingen Weiterer Jobabbau droht
Die Region Göttingen Weiterer Jobabbau droht
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20:58 28.11.2010
Von Gerald Kräft
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Die CDU/FDP-Regierungskoalition gefährde mit ihren radikalen Umbauplänen die Arbeitsfähigkeit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV), befürchtet der Fraktionsgeschäftsführer.
Er verweist auf von Union und FDP vorgelegte Eckpunkte für eine Reform der Bundesbehörde. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) prüfe derzeit ein Zentralamt für die Schifffahrt, so Oppermann. Von der Präsenz vor Ort profitiere aber die regionale Wirtschaft, die ihre Transporte über Wasserstraßen abwickle. Ein weiterer Personalabbau bei der WSV drohe. Einen ersten Vorgeschmack habe bereits das Sparpaket der Bundesregierung geliefert. Auf Druck der FDP solle vor allem die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung zusammengestrichen werden. Seit 1993 sei die Beschäftigtenzahl um rund ein Viertel abgebaut worden. Dies entspreche einem Verlust von rund 4700 Arbeitsplätzen. Die Aufgaben der WSV sollten künftig zu 80 Prozent von privaten Firmen übernommen werden. Dies betreffe sämtliche Ingenieursleistungen, den Stahl- und Wasserbau, aber auch Unterhaltung von Wasserfahrzeugen. Er werde sich für den Erhalt der Arbeitsplätze beim Wasser- und Schifffahrtsamt Hann. Münden einsetzen, so Oppermann.