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Göttingen Weniger Arbeitslose, mehr offene Stellen
Die Region Göttingen Weniger Arbeitslose, mehr offene Stellen
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13:07 30.08.2018
Insgesamt sind im Arbeitsagentur-Bezirk derzeit etwa mehr als 13 700 Menschen ohne Job. Quelle: Agentur für Arbeit
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Göttingen/Landkreise

Nach Angaben der Arbeitsagentur liege die Arbeitslosenquote im gesamten Bezirk, der die Landkreise Göttingen und Northeim umfasst, unverändert bei 5,7 Prozent, aber die absolute Zahl der Arbeitslosen sei im Vergleich zum Juli um 105 zurückgegangen. Im Vorjahresvergleich sei sogar ein Rückgang um 539 Arbeitslose (3,8 Prozent) zu verzeichnen.

Wachsender Bedarf nach Arbeitskräften

Im Landkreis Göttingen blieb die Zahl der Arbeitslosen im August demnach mit einem minimalen Anstieg gegenüber dem Vormonat konstant – exakt neun Personen mehr seien hier arbeitslos gemeldet gewesen, insgesamt nun 9962. Gegenüber dem Vorjahresmonat sei die Zahl um 232 gesunken. Im Landkreis Northeim waren im August nach Agenturangaben 3754 Menschen arbeitslos, 114 weniger als im Juli und 307 weniger als vor einem Jahr.

Gleichzeitig sei ein stetig wachsender Bedarf nach Arbeitskräften in der Region messbar. Mit 1418 neu gemeldeten Stellenangeboten im August habe die Nachfrage nahezu den Juli-Wert erreicht. Im Vergleich zum August 2017 sei die Zahl der Stellenzugänge um vier Prozent gestiegen. Dies verdeutliche, dass es für die Betriebe immer schwieriger werde, geeignetes Personal zu finden. Mit insgesamt 4678 offenen Stellenangeboten sei im August 2018 für den Agenturbezirk Göttingen ein neuer Höchstwert erreicht worden.

Chancen für Rückkehrer „so gut wie nie zuvor“

Klaus-Dieter Gläser, Geschäftsführer der Göttinger Arbeitsagentur. Quelle: r

Diese Entwicklung betrachtet Klaus-Dieter Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Göttinger Arbeitsagentur, mit Sorge: „Der Mangel an Fachkräften in vielen Bereichen kann gerade auch für kleinere Firmen, die gegenüber großen Betrieben bei der Personalakquise unter Umständen Wettbewerbsnachteile haben, zum Risikofaktor werden“, meint die Arbeitsmarktexperte. Es stelle sich die Frage, wie vorhandene Erwerbspotenziale für die Betriebe erschlossen werden könnten. Gläser hat dabei vor allem die Wiedereinsteiger im Blick: „Viele von ihnen stehen vor der Herausforderung, sich beruflich neu zu orientieren, andere benötigen eine Anpassungsqualifizierung, wieder andere nur ein Update für das aktuelle Bewerbungsprozedere“, beschreibt der Agenturchef seine Beobachtungen. Die Chancen für Berufsrückkehrer seien derzeit so gut wie nie zuvor. Die Arbeitsagentur könne den Wiedereinstieg begleiten und fördern – unabhängig vom Arbeitslosengeldbezug.

Zahl der Teilzeitbeschäftigten wächst

Etwa jede fünfte gemeldete Arbeitsstelle in der Region ist nach Angaben der Arbeitsagentur als Teilzeitbeschäftigung ausgeschrieben. „Manch Arbeitgeber, der sich eine Vollzeitkraft wünscht, dürfte mittlerweile jedoch auch bereit sein, bei Eignung über eine Arbeitszeitflexibilisierung nachzudenken“, heißt es im aktuellen Arbeitsmarktbericht. Die Beschäftigungsstatistik zeige, dass die Zahl der in Teilzeit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten kontinuierlich gestiegen ist: Waren im Dezember 2013 noch 49 995 Frauen und Männer in Teilzeit beschäftigt, so waren es im Dezember 2017 bereits 56 565.

Von Markus Riese

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