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Göttingen Auszeichnung „Göttinger Spatz“ verliehen
Die Region Göttingen Auszeichnung „Göttinger Spatz“ verliehen
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16:23 06.07.2019
Wieland Herold hat den „Göttinger Spatz“ 2019 erhalten. Quelle: R
Göttingen

Der Spielejournalist Wieland Herold ist mit dem „Göttinger Spatz“ ausgezeichnet worden. Mit dem Preis werden Personen geehrt, die sich in besonderer Weise um das Kulturgut Spiel verdient gemacht haben. Die Auszeichnung ist am 6. Juli im Rahmen des Göttinger Spieleautorentreffens verliehen worden. Bei diesem Treffen kommen rund 200 Erfinder von Spielen (Brettspiele, Kartenspiele) sowie 80 Redakteure von Verlagen und Verleger zusammen. Ausgerichtet wird die zweitägige Veranstaltung in der Göttinger Lokhalle.

Einst Lehrer am Hainberg-Gymnasium

Der 1950 geborene Herold ist ein Spieleexperte, der sich vor allem durch Rezensionen über neue Spiele einen Namen gemacht hat. Seine Texte erschienen ab 1988 auch im Tageblatt, denn Herold lebte von 1977 bis 1998 in Göttingen, wo er als Lehrer und Oberstufenkoordinator am Hainberg-Gymnasium arbeitete. Heute lebt er mit seiner Ehefrau Cordula in der Nähe von Oldenburg. Zum Schreiben sei er durch die Freundschaft mit dem einstigen Feuilleton-Chef des Tageblatts Hans-Christian Winters gekommen, sagte Herold.

Mitglied in Jury „Spiel des Jahres“

Der Vater von vier erwachsenen Kindern gilt einer der profiliertesten Rezensenten in Deutschland, wie Laudator und Spieleerfinder Ulrich Blum während der Preisverleihung festhielt. Herold selbst nahm die Auszeichnung vergnügt entgegen. In seiner kurzen Dankesrede machte er auf die sechs aktuell nominierten Spieleerfinder für ein Stipendium für Nachwuchsautoren aufmerksam. Die Idee für dieses Stipendium, das am 7. Juli vergeben werden soll, kommt von Herold. Er ist auch einer der Ideengeber für das Göttinger Spieleautorentreffen, zudem arbeitet Herold in der Jury „Spiel des Jahres“ mit. Ab 1989 gab er gemeinsam mit seiner Ehefrau viele Jahre die Zeitschrift „Spiel und Autor“ heraus. Herold betreibt einen eigenen Blog.

Sonntag kostenfreier Eintritt in Lokhalle

Das Wort „Spatz“ leitet sich übrigens von dem Begriff „Spieleautorenzaster“ ab. Ausrichter des Spieleautorentreffens in Göttingen sind die Spieleautorenzunft und die Göttinger Stadtverwaltung.

Während der Sonnabend für das Fachpublikum vorbehalten ist, können Spielbegeisterte jeden Alters am Sonntag in der Lokhalle von 10 bis 14 Uhr bei kostenlosem Eintritt auf Entdeckungstour gehen. Um 10.30 Uhr soll die Vergabe des Stipendiums für Nachwuchsautoren erfolgen.

 

Von Ulrich Meinhard

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