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Göttingen Windenergie: Südwestlich Mollenfelde sollen sich fünf 200 Meter hohe Räder drehen
Die Region Göttingen Windenergie: Südwestlich Mollenfelde sollen sich fünf 200 Meter hohe Räder drehen
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17:23 09.08.2013
Von Jürgen Gückel
So soll es aussehen: Windräder nahe dem Gut Ellerode, von der A 7 aus gesehen. Quelle: Foto/Montage: EF
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Ellerode

So steht es in den mehreren laufenden Metern Planungsordnern, die Fabian von Berlepsch am Donnerstag im Regierungspräsidium Kassel abgegeben hat. Der Baron hat nach einer großen Informationsveranstaltung für die Bürger Witzenhausens jetzt die Pläne fertig für seine „Berlepscher Erneuerbare Energien GmbH und Co. KG“, die Trägerin des Projekts. So soll direkt an der Landesgrenze südlich von Atzenhausen (Gemeinde Rosdorf) und südwestlich von Mollenfelde (Friedland) ein Windenergiepark entstehen.

Schon kurz vor der Genehmigung

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Ursprünglich hatte von Berlepsch auf Solarenergie gesetzt. Ein 14 Megawatt großer Solarpark war schon kurz vor der Genehmigung, als sich 2011 die Einspeisevergütung änderte und Anlagen auf Ackerflächen nicht mehr hinreichend gefördert wurden. Jetzt also Windenergie.Die Stadt Witzenhausen hatte schon 2006 die Flächen rund um das zu Berlepsch gehörende Gut Ellerode zur Windenergie-Vorrangfläche erklärt.

Neuerliche Bürgerversammlung geplant

Das erleichtert jetzt die Genehmigung. Zwar ist bei der Größe der Anlage eine förmliche Bürgerbeteiligung nicht vorgesehen. Dennoch sei eine neuerliche Bürgerversammlung geplant, meint von Berlepsch. Und auch die angrenzenden Gemeinden Friedland und Rosdorf können im Genehmigungsverfahren ihre Position darstellen. Denn da in Niedersachsen Windparks eigentlich einen Mindestabstand haben sollen, bedarf es der Einordnung, ob ein Park jenseits der Landesgrenze niedersächsische Planungen beeinträchtigt.

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