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Göttingen „Wir werden um jeden Cent kämpfen“
Die Region Göttingen „Wir werden um jeden Cent kämpfen“
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20:06 07.03.2012
Von Matthias Heinzel
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Göttingen

„Wir werden darum kämpfen, dass wir jeden Cent, der für diese juristischen Auseinandersetzungen ausgegeben wird, von Klein und Albert zurückbekommen“, erklärte die 23-köpfige GfbV-Belegschaft am Mittwoch, 7. März. „Das Geld ist für unsere Menschenrechtsarbeit bestimmt, und es soll auch nur dafür verwendet werden.“

Die Mitarbeiter hätten mehrfach an das Verantwortungsbewusstsein von Klein und Albert appelliert und sie dringend um Rücktritt gebeten, um Schaden von der GfbV abzuwenden. Es stehe viel auf dem Spiel – gerade auch für die bedrohten und verfolgten Minderheiten, für die die GfbV sich einsetze. Stattdessen „überhäuften Klein und Albert ihre eigene Organisation und ihren Generalsekretär Tilman Zülch mit fadenscheinigen konstruierten Vorwürfen“. Keine ihrer Anschuldigungen hätten sie bislang beweisen können.

Unterdessen betont Klein, aber vom Amtsgericht derzeit anerkannter GfbV-Bundesvorsitzender, in seiner Verantwortungen seien keine Abschiebungen angeordnet oder vollzogen worden. Zuständig seien das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge oder die kommunalen Ausländerbehörden. Gegenüber dem GT kündigte Klein für die kommenden Tage eine ausführlichere Stellungnahme an.