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Göttingen Zahlensalat
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19:02 07.01.2011
Von Andreas Fuhrmann
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Es mag durchaus 221 freie Plätze geben, wie die Verwaltung sagt, allein ein beträchtlicher Teil davon kann derzeit offenbar gar nicht genutzt werden. Überdies ist ein Gros der Heime belegt, wie die Tageblatt-Umfrage ergab, manche führen nach eigenen Angaben gar eine Warteliste. Wem man nun auch immer Glauben schenkt, die Verwirrung ist in jedem Fall groß.

Dabei müsste doch besonders die Pflegebranche ein Interesse an größtmöglicher Transparenz haben. Schließlich wird immer wieder Kritik laut an Personalausstattung und Pflege. Auch der sogenannte Pflege-Tüv, der eher die Dokumentation der Pflege als deren Qualität bewertet, entpuppte sich als informationspolitisches Desaster.

Was bleibt, ist die Verunsicherung vieler Menschen, die eigentlich nur eine einfache Frage haben. Welches nämlich das beste Heim ist für die Unterbringung eines geliebten Angehörigen. Ein wichtiger Schritt hin zur Beantwortung dieser Frage wäre es, wenn sich Stadtverwaltung und Heimleitungen erst einmal ein System überlegen, mit dem sie belastbare Zahlen liefern können.