Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Zülch nennt Schünemann „Sheriff“
Die Region Göttingen Zülch nennt Schünemann „Sheriff“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:39 01.02.2010
Polizeipräsenz vorm Alten Rathaus: Polizeichef bedauert. Quelle: Vetter
Anzeige

Den vorläufigen verbalen Höhepunkt liefert der Göttinger Tilman Zülch. Der Bundesvorsitzende der Gesellschaft für bedrohte Völker lobte Christian Wulff (CDU) dafür, Kontrollen vor Moscheen einzustellen, es sei aber „nicht tragbar, dass ein freundlicher Landesvater einen extremistischen Sheriff an seiner Seite hat“. Gemeint ist Minister Uwe Schünemann, der „alle anderen Innenminister an Ausländerfeindlichkeit zu übertreffen“ versuche. Zülch empfiehlt Schünemann „einen Platz in der NPD“.

Protest gegen das Vorgehen der Göttinger Polizei nach der Hausdurchsuchung am 27. Januar kam gestern auch von der Interessengemeinschaft niedersächsischer Gedenkstätten. Das Verhalten der Einsatzkräfte, die nach einer Gedenkveranstaltung im Alten Rathaus Besucher bedrängt hätten, zeuge von „politischer und menschlicher Instinktlosigkeit“.

Die Polizeiinspektion reagierte auf die Vorwürfe gestern mit Unverständnis. Den Vorwurf, Besucher seien schikaniert worden, könne man „nicht nachvollziehen“. Nach der Durchsuchung seien Kleingruppen von Sympathisanten der „linksextremen Szene“ durch die Innenstadt gezogen und hätten Scheiben der Innenstadtwache am Markt beschädigt. Um weitere Straftaten zu verhindern, seien mehrere Einsatzfahrzeuge auf dem Markt postiert worden. „Die Einsatzkräfte konnten allerdings nicht wissen, dass zu diesem Zeitpunkt eine Gedenkveranstaltung in den Räumen des Alten Rathauses stattfand“, heißt es weiter. Gäste seien „in keiner Weise von Polizeibeamten überprüft, gefilmt oder in anderer Form angehalten“ worden. Von Spalier könne keine Rede sein. Videoaufzeichnungen seien lediglich zur Dokumentation der Sachschäden gefertigt worden.

„Wenn sich die Gäste der Gedenkveranstaltung durch die vorhandene Polizeipräsenz irrigerweise bedrängt und kontrolliert gefühlt haben, bedauern wir das. Aufgrund der angespannten Sicherheitslage kann ich den Kollegen aber keineswegs einen Vorwurf machen“, sagte Inspektionsleiter Thomas Rath. Es sei sofort das Gespräch mit der jüdischen Gemeinde gesucht worden, dessen Vorsitzender die Vorwürfe nicht bestätigt habe.

ck

Aufgeregt wuseln die Kinder durch das dunkle Geowissenschaftliche Museum in der Goldschmidtstraße. Mit ihren Taschenlampen leuchten sie auf die Objekte, die ihnen in zwei Gruppen Vanessa Roden und Tanja Stegemann zeigen.

01.02.2010
Göttingen Gemeinsames Lungenkrebszentrum mit Klinikum - Fusion Neu-Bethlehem und Weende rückt näher

Noch in diesem Jahr soll die Fusion des Evangelischen Krankenhauses Weende und des Krankenhauses Neu-Bethlehem endgültig beschlossen werden. Träger der vereinigten Kliniken unter dem Namen Evangelisches Krankenhaus Göttingen wird das Unternehmen Pro Diako sein, kündigte Prof. Michael Karaus, ärztlicher Direktor in Weende, auf dem Neujahrsempfang seines Krankenhauses weiter an.

01.02.2010

Zackelschafbock Joschka hat den Umzug erzwungen. In der Nacht habe er seine Boxenwand zertreten, erzählt Daniela Tuscher vom Hardegser Wildpark. Am nächsten Morgen war schnelles Handeln angesagt. Mit den Schaf-Damen Walli, Blacky und Locki wurde der kräftige Bock verladen.

01.02.2010