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Göttingen Schüler verbringen einen Tag beim Göttinger Tageblatt
Die Region Göttingen Schüler verbringen einen Tag beim Göttinger Tageblatt
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20:06 26.04.2018
Kinder machen Zeitung: Junge Menschen besuchen anlässlich des Zukunftstages 2018 das Göttinger Tageblatt. Der stellvertretenden Chefredakteur stellt sich den Fragen der Kinder: Christoph Oppermann im Interview.
Kinder machen Zeitung: Junge Menschen besuchen anlässlich des Zukunftstages 2018 das Göttinger Tageblatt. Der stellvertretenden Chefredakteur stellt sich den Fragen der Kinder: Christoph Oppermann im Interview. Quelle: Christoph Mischke
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Göttingen

22 Schüler haben am Donnerstag, 26. April, ins Berufsleben von Journalisten hineingeschnuppert. Sie verbrachten ihren Zukunftstag beim Göttinger Tageblatt – und verfassten ihren ersten Bericht fürs Tageblatt.

Die Schüler zwischen zehn und 15 Jahren besuchen normalerweise verschiedene Schulen in Göttingen wie zum Beispiel das Hainberg-Gymnasium, die Integrierte Gesamtschule und die Geschwister-Scholl-Gesamtschule. Am Donnerstag tauschten sie und die Teilnehmer, die aus dem Landkreis und sogar aus Hildesheim kamen, den Klassenraum gegen die Townhall des Göttinger Tageblatts.

Nadine Eckermann, Redakteurin beim Göttinger Tageblatt, leitete die Gruppe an und erklärte ihnen am Anfang einige grundlegende Informationen über das Tageblatt und seine Geschichte. So erfuhren die Schüler zum Beispiel, dass die erste Zeitung im Jahre 1889 erschienen ist, und dass sie sich bis heute – optisch und inhaltlich – stark verändert hat. Außerdem lernten sie, dass die Zeitung längst nicht mehr nur in gedruckter Form herauskommt, sondern das Tageblatt auch zahlreiche digitale Angebote bereithält.

Schüler verbringen einen Tag beim Göttinger Tageblatt

Dann ging es in die Praxis: Die Schüler lernten in der Morgenkonferenz einige der Redakteure des Tageblatts kennen und erfuhren, wie die Themen des Tages zusammengestellt und verteilt werden. Auch die Kinder und Jugendlichen teilten sich in Gruppen auf. Je nach Vorliebe entschieden sie sich für einen Bereich des Arbeitslebens bei der Zeitung: Sie konnten wählen zwischen Schreiben, Layouten und Fotografieren. Das Ziel Einen vollständigen Beitrag für Online und Print abliefern. Zwei Schüler entschieden sich zudem von sich aus dazu, nicht nur Fotos, sondern auch Videos abzuliefern: Ein Junge und ein Mädchen filmten und schnitten einen Clip.

Gespräch mit dem stellvertretenden Chefredakteur

Christoph Mischke, freier Fotograf und unter anderem fürs GT tätig, half der Fotografie-Gruppe. Er gab Tipps, wie ein Bild aufgebaut sein muss und erklärte die Grundlagen. Außerdem begleitete er den Zukunftstag fotografisch. Die Text-Gruppe interviewte drei Teilnehmer des Zukunftstages und wagte sogar den Schritt in die Chefredaktion: Im Gespräch mit dem stellvertretenden Chefredakteur Christoph Oppermann erfuhren die Teilnehmer, dass es nicht unbedingt nötig ist, ein Fachstudium zu absolvieren, um Journalist zu werden. „Abi machen, studieren, gleichzeitig dabei arbeiten, dann hat man gute Karten“, sagte Oppermann.

Dieses Video haben Teilnehmer des Zukunftstages 2018 beim Göttinger Tageblatt gedreht und geschnitten:

Natalie Herbst könnte sich den Beruf des Journalisten vorstellen, auch wenn es aktuell nicht ihr Traumjob sei, sagte sie. Auch eine Teilnehmerin in der Foto-Gruppe entdeckte eine neue Leidenschaft für sich: Sie verbrachte den gesamten Tag mit der Spiegelreflexkamera des Tageblatts um den Hals und fotografierte fleißig die anderen. In einer gemeinsamen Abschlussrunde äußerten sich die Schüler durchweg positiv: „Mir hat alles gefallen“, sagte zum Beispiel Bionda.

So war der Zukunftstag...

... in der ASB Kita

... in der Albert-Schweitzer-Klinik

... bei Ottobock

... an der UMG

... bei Continental

... an der PFH

... bei Sartorius

Von den Teilnehmern des Zukunftstages