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Göttingen Unterstützung für Geschichtswerkstätten gefordert
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15:59 25.01.2018
Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit"
Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit" Quelle: Bernard Marks/Archiv
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Göttingen

Ursprünglich als Wanderausstellung konzipiert, hat der Landkreis ab 2015 Räume in den Berufsbildenden Schulen II (BBS II) für das Projekt zur Förderung der Erinnerungskultur zur Verfügung gestellt. Die CDU-Fraktion hatte im Dezember 2017 einen Antrag auf Engagement des Landrats für die Integration der Ausstellung in das Landesmuseum Friedland gestellt. Dagegen hat sich nun die Kreistagsgruppe Linke/Piraten/Partei ausgesprochen. In ihrem Änderungsantrag fordert die Gruppe zudem die Unterstützung der Geschichtswerkstätten Duderstadt und Göttingen als Träger der Ausstellung. Dies solle durch eine kontinuierliche personelle Betreuung und Weiterentwicklung der Ausstellung angestrebt werden. Hierzu sollten auch Gespräche mit der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten in Celle geführt werden.

Vor allem Göttinger Schüler würden die Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit – Südniedersachsen 1939-1945“ besuchen, so die Kreistagsgruppe. Daher sei auch eine dauerhafte finanzielle Beteiligung der Stadt Göttingen anzustreben wie es bereits im Dezember 2017 auch die Göttinger Linke und die Piraten- und Partei-Ratsgruppe im Stadtrat gefordert hatten. Dies sei jedoch von Sozialdezernentin Petra Broistedt abgelehnt worden mit dem Verweis auf die Zuständigkeit des Landkreises.

Zwar sollten auch Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Museen der Erinnerungskultur, wie dem Grenzdurchgangslager Friedland, geprüft werden, so die Mitglieder der Kreistagsgruppe, aber der zentrumsnahe Standort direkt in Göttingen müsse erhalten bleiben. Eine Übernahme der Verantwortung für das Fortbestehen eines wichtigen Teils der Erinnerungskultur forderte Kreistagsgruppen-Mitglied Hans-Georg Schwedhelm von Landkreis und Stadt Göttingen.

Von Claudia Nachtwey

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