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Göttingen Zwangsarbeiterausstellung in Südniedersachsen wird teurer
Die Region Göttingen Zwangsarbeiterausstellung in Südniedersachsen wird teurer
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20:11 18.09.2014
Von Gerald Kräft
Fremdenpass eines holländischen Arbeiters in Ausstellung. Quelle: Walliser
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Göttingen

Die Wanderausstellung über Zwangsarbeiter in der Region während des Zweiten Weltkriegs – bis zu 60 000 Menschen wurden Untersuchungen zufolge von den Nationalsozialisten in der Region zur Arbeit gezwungen – soll einen dauerhaften Platz in der BBS II in der Godehardstraße bekommen. Zwei Jahre war nach einem geeigneten Standort gesucht worden.

Der von der Schule derzeit nicht mehr genutzte Platz muss allerdings baulich hergerichtet werden. Brandschutz, Fluchtweg und Elektro-Verkabelung müssen angepasst werden. Dafür waren 100 000 Euro zur Verfügung gestellt worden. Im Kreishaushalt für 2014 war außerdem ein einmaliger Personalkostenzuschuss als Anschubfinanzierung zur Projektvorbereitung in Höhe von 15 000 Euro für den Verein Geschichtswerkstatt Göttingen beschlossen worden.

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Ein weiteres Thema im Ausschuss ist die Fortsetzung des Radschnellwegs vom Göttinger Bahnhof nach Rosdorf. 25 Prozent der Kosten auf Rosdorfer Gemeindegebiet, voraussichtlich 250 000 Euro, müssen Landkreis und Gemeinde aufbringen. Die Gemeinde übernimmt maximal 50 000 Euro.

Außerdem geht es um einen Antrag von Piraten und Linken zum Bau einer Brücke über die Rase bei Rosdorf, um eine  bessere Radwegeführung von Niedernjesa nach Göttingen zu ermöglichen.

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