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Göttingen Zweites Göttinger Verkehrsforum versucht Mobilitätsprobleme zu lösen
Die Region Göttingen Zweites Göttinger Verkehrsforum versucht Mobilitätsprobleme zu lösen
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19:40 29.07.2014
Von Matthias Heinzel
Schwieriges Miteinander: Busse, Autos und Fahrräder müssen sich oft die gleichen Flächen teilen. Quelle: Heller
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Göttingen

Wer bereit war, sich durch einen Wust von Wortungetümen wie „verkehrsmittelübergreifende Mobilitätskarte“ sowie aller möglichen „Problematiken“ und „Thematiken“ zu kämpfen, bekam einen Eindruck der ambitionierten Zielsetzungen der Göttinger Verkehrsplaner.

Das städtische Klimaschutzkonzept sieht vor, die CO₂-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu reduzieren. Bis 2030 ist eine Reduzierung um 50 Prozent und bis 2050 um 95 Prozent  angestrebt. Der Energieverbrauch soll bis 2050 um die Hälfte sinken – alles jeweils gegenüber dem Basisjahr 1990.

Dabei ist der Verwaltung klar, dass dies nicht ohne „umfassende Veränderungen im Verkehr und ein neues Mobilitätsverhalten der Bevölkerung Göttingens, der Gäste sowie der Wirtschaft“ geht. Die Mittel: unter anderem langsamere Autos und gleichzeitig schnellere Busse, mehr Vorrang für Radfahrer, anstelle privater Autos mehr Mietwagen per Car-Sharing und Ausweitung parkgebührenpflichtiger Bereiche.

Viel Neues gab es seitens der Stadtverwaltung kaum zu vermelden. Nach der Einführung fanden sich Bürger mit Vertretern der Kommunalpolitik, des Göttinger Verkehrsbeirates, des Planungsbüros LK Argus, der Stadtverwaltung und weiterer Verbände und Organisationen in Kleingruppen zusammen, um verschiedene Themen zu diskutieren und Lösungsvorschläge für Probleme im Zusammenhang mit dem Verkehr in Göttingen zu entwickeln.