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Göttingen Zwischen Deutschen Riesen und Zwergwiddern
Die Region Göttingen Zwischen Deutschen Riesen und Zwergwiddern
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20:11 14.11.2010
Hoher Niedlichkeitsfaktor: Janis (links) und Marcel haben das Marderkaninchen fest im Griff.
Hoher Niedlichkeitsfaktor: Janis (links) und Marcel haben das Marderkaninchen fest im Griff. Quelle: Heller
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Dransfeld. Burgunder, Weißer Hotot, Heller Großsilber, Deutscher Riese – Kaninchen ist mitnichten gleich Kaninchen. Auch wenn lange Ohren, Knopfaugen und weiches Fell bei allen zu den Erkennungszeichen gehören. Kaum zu überschauen ist für den Laien die Vielfalt der unterschiedlichen Kaninchenrassen. Allein in Deutschland gibt es mehr als 200.

Züchter Joachim Gesterling hat sich auf die Zucht von Deutschen Riesenschecken und Deutschen Riesen spezialisiert. Immerhin bis zu acht Kilogramm bringen die Schwergewichte unter den Kaninchen auf die Waage. Da braucht eine Zucht von rund 80 Tieren viel Platz und die Tiere eine Menge Futter und Stroh. Gesterling ist an diesem Wochenende der einzige, der diese großen Rassen ausstellt.

Die Tendenz geht zu den kleineren Kaninchenrassen. Zum einen wegen der Platzfrage, zum anderen, weil die Tiere als Heimtier gehalten werden und nicht wie früher als Pelz- und Fleischlieferant.
Während der Zuchtschau besuchte auch eine Jury die Kaninchen. Fell und Körperbau, Pflegezustand und Gewicht nahm sie unter Lupe. Der beste Rammler im Feld war ein Castor-Rex-Kaninchen von Bode Schild. Es bekam von den Wertungsrichtern 97,5 von 100 möglichen Punkten.

Oliver Pagel stellte mit einer braunen Marder-Rex-Häsin das beste weibliche Kaninchen aus. Der Göttinger Uwe Barke sicherte sich mit seinen Tieren den Titel des besten Gastausstellers.

Von Michael Brakemeier