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Göttingen 30000 Euro an Empfänger verteilt
Die Region Göttingen 30000 Euro an Empfänger verteilt
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16:49 23.11.2017
Die Erlöse des Entenrennens gingen bei der symbolischen Scheckübergabe an Vertreter der begünstigten Einrichtungen. Quelle: Markus Hartwig
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Göttingen

Zwischen Startpunkt Goetheallee und Zieleinlauf am Waageplatz lieferten sich die rund 3500 registrierten Renn-Enten ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Leinekanal. Jetzt sind die Erlöse des Events bei einem Treffen in der Kantine des Jungen Theaters an die begünstigten Einrichtungen überreicht worden.

Doch ehe es zur Verkündung des „großartigen Ergebnisses“ kam, richtete die Vizepräsidentin des Lions Club Göttingen „Göttinger 7“, Dr. Eva Cremer, ihre Worte an Sponsoren und Helfer und bedankte sich insbesondere bei der Freiwilligen Feuerwehr und den Pfadfindern, die mit ihrem Einsatz im Wasser „die Enten in der Spur gehalten“ haben.

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Rund 30000 Euro sind aus dem Entenrennen 2017 zur Ausschüttung gekommen, die an 27 Vereine, gemeinnützige Einrichtungen, Kindertagesstätten und -gärten sowie Schulen verteilt worden sind. Unter ihnen waren bei der Spendenübergabe am vergangenen Dienstag das Hospiz an der Lutter und der Mittagstisch Rosdorf (beide erhalten aus dem Erlös 5000 Euro). Über 3000 Euro freut sich Kimbu, Kenia Lions Bahari erhält 2000 Euro. Die Jugendfeuerwehren Göttingen und Potzwenden sowie die Pfadfinder St. Georg erhalten für ihre Einrichtungen jeweils 1000 Euro, die Pfadfinder Hohenstauffen werden mit 500 Euro unterstützt. Der Förderverein Weender Freibad erhält für sein Engagement 2.500 Euro, und der Lions Club Hameln für sein Engagement für Haiti 1000 Euro. Darunter sind auch vorgeleistete Spenden in Form von Rennenten in Höhe von 5980 Euro.

Und wie werden die Spendengelder von den Empfängern eingesetzt? Die häusliche Kinderkrankenpflege Kimbu etwa entlastet mit der Zuwendung ihre Fahrtkosten und finanziert die professionelle Schulung von Mitarbeitern. Und das Hospiz an der Lutter lässt die Spende in ihren Umzug fließen. Man möchte die Zimmer so einrichten, dass auch Angehörige ihrer Patienten in einem angemessenen Rahmen beherbergt werden können. Den Förderverein Weender Freibad habe man als Spendenempfänger mit dazu genommen, denn man stehe zum Engagement des Vereins und honoriere dessen Einsatz für den „neuen Stadtteilmagneten Freibad Weende“, so „Göttinger 7“-Clubsekretärin Silvia Eisenacher.

Von Markus Hartwig

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