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Göttingen Profi Ferneding und Newcomer Wolff proben Stepptanz für Göttinger „Gipfeltreffen“
Die Region Göttingen Profi Ferneding und Newcomer Wolff proben Stepptanz für Göttinger „Gipfeltreffen“
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16:09 22.12.2017
Training für „Gipfeltreffen“. Quelle: Wagner
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Göttingen

Muskelkater? „Ja, ab und zu“, räumt Wolff ein und schmunzelt, wenn er vom Training erzählt. Ein oder zweimal pro Woche lernt und übt er zurzeit mit Ferneding Steppen. „Ein toller Trainer mit viel Geduld“, sagt der Intendant der Göttinger Händel-Festspiele. Der wiederum sei aber auch „ein vorbildlicher Schüler mit tollem Taktgefühl und großer Begeisterung“, kontert Ferneding.

Seit Mitte September trainiert das Duo weitgehend regelmäßig - „die halbe Choreografie“ steht, so Wolff. Er ist der absolute Anfänger: „Ich tanze gerne, habe aber noch nie gesteppt.“ Ferneding - eigentlich Jurist und Unternehmer - ist der Profi: Er steppt seit zehn Jahren mit großem Ehrgeiz, wurde in diesem Jahr 7. bei den Europameisterschaften im Solo-Tanz und nach dem 4. Platz davor 6. bei den Deutschen Meisterschaften. Bei der Stepptanz-Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr belegte er Platz 20.

Beim „Gipfeltreffen“ wird Ferneding auch einen Solotanz geben, „Musik und Choreografie werde ich wohl über die Feiertage zusammenstellen“. Für den Tanz mit Wolff und einem Dritten Partner hat er den Klassiker „Singin’ in the Rain“ ausgesucht. „Ich werde aber nicht aussehen und tanzen wie Fred Astaire“, sagt Wolff lachend und bittet das Publikum schon jetzt „um Nachsicht“. „Es ist vor allem ein Gag“, fügt er an.

„Das klappert schon toll, aber...“

Das Team probt in der Musa und der 43-jährige Händel-Experte Wolff musste sich erst einmal an die mit Metall beschlagenen Schuhe gewöhnen: „Die klappern schon toll, aber wenn man es braucht, klappern sie nicht.“ Am schwersten sei es, zu steppen und dabei zu singen. Aber für diese Parts „haben wir einfache Schritte eingebaut“, versichert sein Trainer und Tanzpartner Ferneding. Eigentlich unterstütze dar Stepptanz das Singen - „er wirkt wie ein eigenes Schlagzeug und gibt den Rhythmus vor“, so der 53-Jährige. Und genau das „geht schon in die Beine“, verrät Wolff, „das ist anders als Disco“.

Auftreten wollen Ferneding und Wolff beim Gipfeltreffen im März allerdings als Trio - mit Christoph Jess. Bis dahin muss der Mit-Sänger von „Seven Up“ und „Ganz schön Feist“ noch einige Trainingseinheiten nachholen. Beim „Gipfeltreffen“ mit dem Untertitel „Begegnungen - das Beste aus Göttingen“ werden außer vielen anderen auch JT-Akteuren, „Seven Up“ die Improschauspieler der Comedy Company, die Schlagzeugerin Pauline Jung und Christiane Eiben auf der Bühne agieren.

Von Ulrich Schubert

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