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Hann Münden Abschlussparty des Projekts „Heimat“ im Graffiti in Hann. Münden
Die Region Hann Münden Abschlussparty des Projekts „Heimat“ im Graffiti in Hann. Münden
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18:34 12.11.2019
Während dieses Jahres haben Hann. Mündener Bürger die Möglichkeit gehabt, sich am Projekt „Heimat“ zu beteiligen. Quelle: Hinzmann
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Hann. Münden

„Alle, die sich aktiv an dem Jahresthema beteiligt haben und auch alle, die sich für das Thema „Heimat“ interessieren“, könnten zur Party ins Haus an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 4 kommen, teilt Ines Albrecht Engel für das Orgateam des Projekts mit.

Das Motto der Party laute „Never ending …“ – denn „Heimat kann man nur demokratisch und immer wieder dynamisch herstellen, man kann sie niemals einfach finden oder einfach haben“, zitiert Albrecht-Engel aus der Stapelrede Hannelore Faulstich-Wielands, die wiederum Worte des Soziologen Hartmut Rosa wiedergegeben habe. „Insofern kann der Abschluss des Heimatprojektes zugleich ein Anfang für weitere gemeinsame Aktivitäten sein“, so Albrecht-Engel. Die Broschüre der Stapelrede werde zum kostenlosen Mitnehmen vorliegen.

Präsentation mit Bildern aller „Heimat“-Veranstaltungen 2019

Während der Party werde es eine Präsentation mit Bildern von allen „Heimat“-Veranstaltungen des Jahres geben – getanzt und geredet werde parallel. Die Musik will DJ Harald Funken auflegen. Getränke könnten beim Graffiti-Team geordert werden, außerdem werden Suppen gekocht, so Albrecht-Engel – sie ist wie Faulstich-Wieland und Karin Gille-Linne eine der Initiatorinnen und Organisatorinnen der Heimat-Reihe.

Das Projekt „Wo bin ich zuhause? – Hann. Münden im Jahr 2019“ habe „viele unterschiedliche Menschen, Vereine und Institutionen aus Hann. Münden eingebunden, die sich mit der sehr kontrovers diskutierten Frage auseinandersetzen, was Heimat ist und sein kann“, teilt die Projektleitung auf der Homepage mit. Mit dem Projekt sollen „die vielfältigen Ausformungen des Begriffs Heimat in den Fokus gerückt werden“, mit denen „durchaus streitig“ umgegangen werden solle. Das Projekt sei „dem humanitären Menschenbild verpflichtet, der Basis für das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland“ – wie in der Satzungs-Präambel des Spendenparlaments Hann. Münden definiert.

Von Stefan Kirchhoff

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