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Hann Münden Fachwerkhaus nach Explosion unbewohnbar
Die Region Hann Münden Fachwerkhaus nach Explosion unbewohnbar
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12:17 21.01.2016
Von Jürgen Gückel
Quelle: Burkhardt/Archiv
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Hann. Münden

Die sechs Mietparteien, so die Polizeipressestelle, durften in der Nacht nicht mehr in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Evakuierten wurden zunächst im Rathaus versorgt und danach anderweitig untergebracht.

Mutmaßlich ein explodierter Gasofen hat am Mittwochabend in der Altstadt von Hann. Münden zu einem großen Feuerwehreinsatz geführt. Gegen 20.10 Uhr hatten Anwohner Alarm ausgelöst, als es in einem von zehn Menschen bewohnten Fachwerkhaus in der Tanzwerderstraße zu einer Verpuffung gekommen war. © Burkhardt

Inzwischen revidiert die Polizei erste Angaben, wonach es keine Verletzten gegeben habe. Eine 31 Jahre alte Frau und ihre neun und 15 Jahre alten Kinder waren in der Nacht doch noch nach Göttingen zur Behandlung ins Uni-Klinikum gefahren worden. Bei der kleinen Tochter bestand der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung, der 15-jährige Junge hatte sich bei der Flucht aus dem Haus durch einen Sturz eine Prellung am Bein zugezogen.

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Insgesamt waren neben dem von der Explosion betroffene Fachwerkgebäude noch drei Nachbarhäuser in der eng bebauten Ziegel- und der Tanzwerderstraße evakuiert worden. Die Bewohner der Nachbarhäuser durften noch in der Nacht in ihre Wohnungen zurückkehren. Insgesamt waren am Mittwochabend rund 100 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Die genaue Ursache der Explosion und auch die Schadenshöhe stehen nach Polizeiangaben noch nicht fest.