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Hann Münden Feuerwehr Hann. Münden: Zahl der Alarmierungen 2019 gestiegen
Die Region Hann Münden Feuerwehr Hann. Münden: Zahl der Alarmierungen 2019 gestiegen
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13:00 14.01.2020
„Fester Händedruck und keine komplizierten Sätze“: Geehrte und beförderte Mitglieder der Feuerwehr Hann. Münden sowie Gäste und Mitglieder des Ortskommandos. Quelle: r
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Hann. Münden

Technische Hilfeleistungen seien mit 158 Alarmierungen erneut Hauptbestandteil des Einsatzdienstes gewesen, sagte Ortsbrandmeister Eike Schucht während der Jahresversammlung der Feuerwehr Hann. Münden. Die Gesamtzahl der Alarmierungen sei 2019 um sechs auf 293 gestiegen.

46 mal sei die Feuerwehr zu Brandeinsätzen alarmiert worden. Hinzu kämen unter anderem Tierrettungen, nachbarliche Hilfeleistungen, Transporte von Fundtieren, Amtshilfe für Rettungsdienste wie die Polizei. „Durchschnittlich waren 15 Kameradinnen und Kameraden an den Einsatzstellen“, so Schucht. Zusätzlich hätten Kollegen im Feuerwehrgerätehaus in Bereitschaft zur Verfügung gestanden.

Durchschnittlich seien von jedem Mitglied der Einsatzabteilung 214 Einsatzstunden oder vierzehn Tage, jeweils 24 Stunden, an den Einsatzstellen geleistet worden. Mit Ausbildungsdiensten seien es 374 Stunden – oder 16 Tage (24 Stunden) ehrenamtlicher Feuerwehrdienst für jedes Mitglied der Einsatzabteilung. Ortsfeuerwehr Hann. Münden stehe für „Deine Stadt. Deine Heimat. deine Feuerwehr“ – die Zahlen würden diese Devise „ganz deutlich unterstreichen“.

Dank für Zusammenarbeit und an die Familien

Der Ortsbrandmeister dankte der Verwaltung und dem Rat der Stadt Hann. Münden „mit unserem Bürgermeister Herrn Harald Wegener sowie unserem Bereichsleiter Volker Ludwig, unserem Fachbereichsleiter Jörg Golde und unserem Sachbearbeiter Oliver Herbold für die Zusammenarbeit im Jahr 2019“. Sein Dank galt ebenso der Kreisfeuerwehr Göttingen für die „klasse Zusammenarbeit“, dem Stadtbrandmeister und seinen Stellvertretern, dem Feuerwehrverein, „unseren Schulklassenbetreuern für ihre wieder vorbildliche Arbeit in den Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen“, dem Förderverein der Kinder- und Jugendfeuerwehr und den Mitgliedern der beiden Nachwuchswehren, insbesondere deren Verantwortlichen und Betreuern. Schucht dankte vor allem den Familien: Sie hätten „wieder einmal Verständnis gezeigt, für die viele Zeit, die ihr 2019 in die Feuerwehr gesteckt habt“.

Zum Feuerwehrmann beziehungsweise zur Feuerwehrfrau wurden seien befördert worden: Laura Gerke, Leon Brunke, Lucas Koslow; Oberfeuerwehrmann/-frau: Ramona Hönack, Cora Lindner, Jenny Boecker, Max Fischer; Hauptfeuerwehrmann/-frau: Sina Oppermann, Rene Rhein, Felix Maletz, Michael Stanke; Ersten Hauptfeuerwehrmann wurde Robert Winkelmann; Löschmeister: Christian Gans, Manuel Hofmann; Hauptlöschmeister: Kai Ostermann. Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen habe Horst Stryga und Jürgen Heepe für 60 Jahre Dienstzeit in der Feuerwehr sowie Günther Meyer für 75 Jahre Dienstzeit in der Feuerwehr geehrt.

Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen hat Horst Stryg (Mitte) für 60 Jahre Dienstzeit geehrt – links: Ortsbrandmeister Eike Schucht, neben ihm sein Stellvertreter, Stefan Rasche. Quelle: r

Feuerwehr: „Raum für Macher und Schaffer“

Feuerwehr, das ist Blut, Schweiß und Tränen, Mettbrötchen und deftige Sprüche. Klare Ansagen, fester Händedruck und keine komplizierten Sätze. Hier wird sofort von jeder und jedem mit angepackt“, hatte der Ortsbrandmeister in seinem Jahresbericht betont. „Kurzum: Eine toxische Umgebung für Mimimi-Sensibelchen. Dafür ein großer Raum für Macher, Schaffer, raue Typen und starke Frauen mit harter Schale, aber großem und weichen Herz.“

Die Freiwilligen Feuerwehren, mit ihren Kinder- und Jugendfeuerwehren seien „einer der größten Werte-Zirkel Deutschlands, mit höchster Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit und Verantwortung in Gesellschaft und Politik“. Bei der Freiwilligen Feuerwehr mitzumachen, sei „kein Hobby zum An- und Ausknipsen, kein Zweitberuf zur Selbstverwirklichung. Es ist Berufung und Seelenheil, für einen selbst und alle anderen“.

Freiwillige Feuerwehr ebenso tatkräftig wie die Profis

Die Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte der Feuerwehr Hann. Münden und die der weiteren Freiwilligen Feuerwehren in den Ortsteilen, „steht der Tatkraft der Berufsfeuerwehr in nichts nach“, so Schucht. In die Freiwillige Feuerwehr einzutreten, sei gleichbedeutend mit dem „Bekenntnis zur Teamarbeit, zur Verlässlichkeit und Geradlinigkeit. Wer eintrete, zeige den „Willen zum lebenslangen Lernen“.

Von Stefan Kirchhoff

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