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Hann Münden Initiative „Münden blüht und summt“ erhält internationalen Preis
Die Region Hann Münden Initiative „Münden blüht und summt“ erhält internationalen Preis
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13:00 26.11.2019
Die Mündener erhalten in Krems die Urkunde (v.l.): Hermann Dreyer (BI „Münden blüht“), Martin Eichtinger (Landesrat Nieder-Österreich), Eleonore Dehnerdt (BI), Christa Ringkamp (Präsidentin European Garden Association), Ulrike Braun (Stadt Münden), Pia Dehnhardt (BI), Moderator Karl Ploberger. Quelle: Münden blüht und summt
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Hann. Münden

Der Preis sei von der Gesellschaft „Natur im Garten“ ausgelobt worden und werde vom österreichischen Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus gefördert, so Eleonore Dehnerdt von der Bürgerinitiative. 68 Projekte aus zehn Ländern seien für den Wettbewerb eingereicht worden, teilte die Gesellschaft mit.

Die Initiative „Münden blüht und summt“, sei 2015 von Bürgern „in enger Zusammenarbeit mit der Stadt“ gegründet worden, so Dehnerdt. „Auch noch die kleinsten blühenden Flecken sollen der Fachwerkstadt ein neues Gesicht verleihen“, heißt es in der Projektbeschreibung. Profitieren sollen Hausbesitzer, Bürger und Insekten. Dehnerdt: „Bekannt wurde die Aktion insbesondere durch die Kennzeichnung der Flächen mit dem witzigen Schild ,Amtlich anerkannte Blühstelle’. Es kennzeichnet Flächen, welche der Stadt gehören, aber nun durch Ehrenamtliche gepflegt werden.“

Infostände, Homepage, Weiterbildung über Wildbienen

Nachdem der Stadtrat beschlossen hatte, „Bienenfreundliche Stadt“ zu werden, habe die Gruppe ihr Engagement erweitert – mit Informationsständen, einer Homepage, Weiterbildungen über Wildbienen, Marktstände „und vor allem mit konsequenten Nachfragen bei der Stadt“. Andere Städte, „die sich eine solche Entwicklung auch wünschen“, hätten Interesse gezeigt, deshalb seien die Mündener „beratend tätig“ geworden – und hätten sich für den Preis beworben.

In der Begründung habe die Jury betont, die Arbeit der Mündener sei schätzenswert, so Dehnerdt, „weil sie vorbildlich im Bürgerengagement für Natur und Menschlichkeit stehen und weil die Gruppe stets bemüht ist, die Stadt in die ökologischen Fragen mit einzubinden und herauszufordern“.

Von Stefan Kirchhoff

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