Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Hann Münden Dr. Eisenbart trifft General Tilly
Die Region Hann Münden Dr. Eisenbart trifft General Tilly
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:31 24.03.2017
Rund 40 Gästeführer aus dem Fachwerk-Fünfeck nahmen an einem Stadtrundgang durch Hann. Münden teil, um die Partnerstadt besser kennenzulernen.
Anzeige
Hann. Münden

Gästeführer aus Osterode, Northeim, Einbeck und Duderstadt folgten der Mündener Stadtführergilde auf einem Rundgang durch die historische Altstadt.  Von der Mühlenbrücke ging es zum Rathaus und weiter von der Werrabrücke zum Küsterhaus und zur Blasiuskirche.

Auch am Mattenberghaus an der Langen Straße/Ecke Marktstraße legte die Gruppe einen Zwischenstopp ein. Dort erzählte Torsten Schmook, im historischen Gewand als Barthold Mattenberg verkleidet, von der Entstehungsgeschichte des größten zivilen Fachwerkhauses der Innenstadt. „260 Eichenstämme wurden hier verbaut“, erzählte der Stadtführer. Das Haus wurde 1524 von Mattenbergs Vater, dem Oberhaupt einer der reichsten Mündener Familien, errichtet und beherbergte damals allein 27 Gesindezimmer.

Anzeige

Auch die Kostümführer wie der berühmte Wanderarzt Dr. Eisenbart sowie General Tilly nahmen an der Stadtführung teil. „Tilly darf bei diesem Rundgang nicht fehlen“, betonte Tanja Reccius, die als General verkleidet war. „Schließlich war er seinerzeit auch in Einbeck und hat Northeim belagert“, berichtete sie weiter.

Besonders freue er sich „auf das Rathaus und das Welfenschloss“, erklärte Hans-Georg Ehlert. Er selbst ist Stadtführer in Osterode. Hann Münden kenne er gut, denn einige seiner Radtouren haben ihn durch die Stadt geführt. „Besonders beeindruckend ist für mich immer wieder der Zusammenfluss von Werra und Fulda“, erzählte er weiter.

Auch Margarete Henke und Ursula Schmitz-Salue aus Einbeck freuten sich über die Gelegenheit, Hann. Münden kennenzulernen. „Es ist viele Jahre her, dass ich hier war“, sagte Schmitz-Salue. „Die Gästeführungen für die Gästeführer im Fachwerk-Fünfeck ist eine tolle Geschichte“, ergänzte Henke. Schließlich könne man sich so ein besseres Bild von den Partnerstädten machen und seinen Gästen einen Besuch empfehlen. sw