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Hann Münden Zwei Haas-Häuser sind verkauft
Die Region Hann Münden Zwei Haas-Häuser sind verkauft
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22:07 12.02.2019
Das Gebäude Lange Straße 11 ging in den Besitz der Familie Anja und Fritz Fehrensen über. Quelle: r
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Hann. Münden

In der Fachwerkstadt Hann. Münden haben zwei sogenannte Haas-Häuser den Besitzer gewechselt. Dabei handelt es sich um die Immobilien Lange Straße 24 und Lange Straße 11. Während das erstgenannte Haus in den Besitz der Stadt überging, kaufte die in Hann. Münden ansässige Familie Anja und Fritz Fehrensen das Gebäude Lange Straße 11. Beide Häuser gehörten bislang Eppo Haas. Der lange Atem hat sich gelohnt, heißt es dazu in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. „Der Verkauf ist der Erfolg kontinuierlicher Gespräche mit der Familie Haas“, lässt Bürgermeister Harald Wegener (Bürgerforum) wissen. Insbesondere Denkmalpfleger Burkhard Klapp und seine Kollegin Sabine Momm von der Bauaufsicht hätten sich beständig um einen Dialog mit der Familie bemüht, lobt Wegener.

Trauermarsch 2015

Von Seiten der Bürgerschaft gibt es seit mehreren Jahren Kritik und Proteste gegenüber der Haas-Familie, vor allem gegenüber Karl-Herbert Haas, dem Vater von Eppo Haas. Öffentlich für Aufsehen gesorgt hatten ein Trauermarsch 2015 sowie eine Mahnwache 2016, initiiert von einer Bürgerinitiative. Damit sollte auf den baulichen Verfall der insgesamt sieben in Familienbesitz befindlichen Fachwerkhäuser aufmerksam gemacht und die Familie Haas bewogen werden, in ihr Eigentum zu investieren beziehungsweise die Häuser zu verkaufen. Indes blieb es bei den Besitzverhältnissen, Sanierungen erfolgten nicht.

Wiederaufnahme der Gespräche 2016

Im Jahr 2016 sind die Gespräche zwischen Vertretern der Stadtverwaltung und der Familie Haas wieder aufgenommen worden. Die Gebäude wurden ab Herbst 2016 gemeinsam besichtigt. Dabei sei deutlich geworden, dass die Eigentümer die Häuser zwar wetterfest machen, aber vorerst keine weitere Sanierung oder neue Nutzung geplant haben. „Trotzdem zeigte die Familie Haas Interesse an weiteren Beratungen in Bezug auf Städtebauförderung, Modernisierungsgutachten und Vermietung“, lässt Stadtsprecherin Julia Bytom wissen.

Im Herbst 2018 habe es erste Verkaufsüberlegungen für beide Häuser gegeben und Ende 2018 die Zustimmung von Familie Eppo Haas, ein Modernisierungsgutachten für den „Silberfuchs“ - das ist das Haus Lange Straße 24 - durch die Stadtverwaltung ausführen zu lassen. Jetzt erfolgte der Verkauf der beiden Häuser. Der städtische Verwaltungsausschuss hatte den Beschluss befürwortet und den Kauf durch die Verwaltung einstimmig beschlossen.

Gutachten vor Planung

Mit einem derzeit noch ausstehenden Gutachten soll eine statische Bewertung des Gebäudes erfolgen. Erst danach könne sich eine Planung anschließen, stellt Bytom klar. An erster Stelle stehe nun der aktuelle Erfolg der Sicherung des Gebäudes „Silberfuchs“. Über den Kaufpreis des von der Stadtverwaltung erworbenen Hauses Lange Straße 24 will sie keine Angaben machen. „Die Stadt strebt natürlich an, das Gebäude weiter zu geben an einen Investor“, erläutert die Sprecherin.

Von Ulrich Meinhard

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