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Northeim A7 nach schwerem Unfall wieder frei
Die Region Northeim A7 nach schwerem Unfall wieder frei
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17:29 26.09.2018
Unfall auf der A7 bei Nörten-Hardenberg
Unfall auf der A7 bei Nörten-Hardenberg Quelle: Thomas Meder
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Nörten-Hardenberg

Fast den ganzen Tag über war die Autobahn Richtung Norden komplett gesperrt. Auf der A7 und den Umleitungsstrecken gab es lange Staus und ein Verkehrschaos. Seit etwa 16.30 Uhr ist die Fahrbahn wieder freigegeben. Die Polizei rechnet damit, dass sich die Staus bis 19.30 Uhr auflösen.

Wie die Polizei mitteilt, sei ein Sattelzug aus Slowenien gegen 7.40 Uhr am Ende eines Staus, der sich in einem Baustellenbereich gebildet hatte, auf einen stehenden Lastwagen aus Göttingen aufgefahren. Durch den Aufprall habe sich das Göttinger Fahrzeug vermutlich nach vorn gegen einen Lastwagen aus Polen geschoben. Die Unfallursache stehe noch nicht fest.

Der Fahrer des slowenischen Lastwagens wurde laut Polizei eingeklemmt und schwer verletzt. Rettungskräfte hätten den 24 Jahre alten Serben mit schwerem Gerät aus seinem zerstörten Führerhaus befreit. Ein Rettungswagen habe ihn anschließend in die Göttinger Universitätsklinik gebracht. Der 34 Jahre alte Fahrer des Göttinger Lastwagens wurde nach Angaben der Polizei leicht verletzt ins Krankenhaus Northeim gebracht. Er stamme aus dem Raum Duderstadt. Der Fahrer des Lastwagens aus Polen, ein 49 Jahre alter Ukrainer, habe ebenfalls leichte Verletzungen erlitten.

Unfall auf der A7 bei Nörten-Hardenberg: Ein Lastwagenfahrer wurde bei dem Aufprall eingeklemmt und schwer verletzt. Quelle: r

Der Gesamtschaden betrage etwa 150 000 Euro. Im Einsatz seien das DRK Northeim, der ASB Nörten-Hardenberg, die Feuerwehren aus Hardegsen, Nörten-Hardenberg, Bovenden und Northeim, ein Staumotorrad der Johanniter, die Untere Wasserbehörde und der Rettungshubschrauber gewesen.

Vollsperrung über Stunden

Wegen der Vollsperrung waren mittlerweile auch die Umleitungsstrecken überlastet, teilt die Autobahnpolizei Göttingen mit. Autofahrern wurde empfohlen, den Bereich möglichst weiträumig zu umfahren. Die Polizei lobte die vorbildlich gebildete Rettungsgasse für die Einsatzkräfte.

Am frühen nachmittag war die Unfallstelle geräumt. Dennoch blieb die Vollsperrung in Richtung Hannover noch bis zum späten Nachmittag bestehen. Grund waren Reparaturarbeiten an der Betongleitwand im Baustellenbereich. Ein Lastwagen mit Anhänger aus Norddeutschland war nach Polizeiangaben in der Nacht nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Gleitwand geprallt, die daraufhin auf einer Länge von rund 200 Metern umstürzte. Der 33 Jahre alte Fahrer aus Rumänien sei unverletzt geblieben. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 85 000 Euro.

Von Verena Schulz

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