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Northeim Mann stirbt bei tragischem Unfall auf A7 bei Nörten
Die Region Northeim Mann stirbt bei tragischem Unfall auf A7 bei Nörten
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16:10 05.03.2019
Stau auf der A7 (Archivbild): Am Dienstagmorgen ist bei einem Unfall eine Person getötet worden. Quelle: Hinzmann
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Nörten-Hardenberg

Nach Erkenntnissen der Polizei war der 52-Jährige mit einem Firmenwagen in Richtung Süden unterwegs. Gegen 6 Uhr bemerkte er nach den bislang vorliegenden Informationen vermutlich auf dem Standstreifen in Höhe des Parkplatzes „Leineholz“ eine unbekannte Person, die verkleidet gewesen sein soll.

Die Ermittler nehmen an, dass der Hannoveraner daraufhin mit seinem Skoda auf dem Standstreifen anhielt, um der Person zu helfen. Dafür schaltete er die Warnblinkanlage an seinem Auto ein, stieg aus und stellte ein Warndreieck auf. Nur wenig später wurde der Autofahrer dann von einem herannahenden Lastwagen aus Nordhessen erfasst und so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Der 68 Jahre alte Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Von der unbekannten Person, die sich kurz zuvor auf dem Standstreifen befunden haben soll, fehlt jede Spur.

Leichnam von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt

Der Leichnam des 52-Jährigen wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Göttingen beschlagnahmt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Autobahn 7 in Richtung Kassel ab der Anschlussstelle Nörten-Hardenberg bis etwa 9 Uhr voll gesperrt werden. Es bildete sich der Polizei zufolge ein in der Spitze bis zu fünf Kilometer langer Stau.

Zeugen, die kurz vor dem Unfall eine möglicherweise verkleidete Person auf dem Standstreifen gesehen oder den Unfallhergang beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Polizei Göttingen zu melden. Die Ermittlungen der Polizei Göttingen zur Rekonstruktion des mysteriösen Verkehrsunfalls dauern weiter an.

Von Andreas Fuhrmann

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