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Northeim Komödie feiert am 1. Februar Premiere in Asche
Die Region Northeim Komödie feiert am 1. Februar Premiere in Asche
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08:00 28.01.2019
„Süßer Senf und saure Gurken“: Die Putzfrau Isolde Krawalski gibt Rizinus in den Whiskey. Mücke Muggbold, Schauspieler und Verlobter der Putzfrau, und Köchin Johanna Liebstöckel sehen zu. Quelle: Peter Heller
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Asche

Mit der Komödie „Süßer Senf und saure Gurken“ wollen die Ascher Bergratten ihr Publikum zum Lachen bringen. Die Premiere ist am Freitag, 1. Februar, um 19 Uhr sie im Dorfgemeinschaftshaus Asche.

Glücklich verheiratet mit einem Senffabrikanten sei sie, erzählt die Hauptdarstellerin des Stücks, Isolde (Juliane Rach), ihrer Mutter (Anja Schaper) am Telefon. Ein Buttler (Sieghard Bessert), eine Köchin (Elke Walter) und eine Putzfrau gingen ihr zur Hand. Dabei ist sie selbst die Putzfrau und wird von ihrem Chef, dem Senffabrikanten (Karl Krull), ermahnt, weil sie schon wieder von seinem Telefon aus Ferngespräche führt. Das Chaos ist perfekt, als Isoldes Eltern eines Tages vor der Tür stehen. Nun wird gelogen und getrickst.

Organisatori Birgitt Rach

„Wenn das Publikum von Herzen lacht, ist das für uns der schönste Lohn für die ganze Anstrengung“, erklärt Jens Klinge, der als Isoldes Verlobter zu sehen ist. Um das neue Stück gehe es bereits beim Abschlussessen der Gruppe nach der letzten Aufführung. „Ich frage dann, wer von den rund zwölf Schauspielern im kommenden Jahr wieder mitspielen will“, sagt Birgitt Rach, die sich um die Organisation kümmert. Von der Anzahl der Männer und Frauen hänge die Auswahl des Stückes ab. Mehrere Alternativen schlage der Theaterverlag jeweils vor.

Schauspielerin Astrid Krull

„Die Proben beginnen im Oktober“, berichtet Klinge. Im Dachgeschoss des Dorfgemeinschaftshauses, wo an die 200 Zuschauer Platz fänden, werde die Bühne aufgebaut. Ein Zimmermann, Ehemann von Schauspielerin Astrid Krull (der Sekretärin im diesjährigen Stück), habe sie vor Jahren gestiftet. Diesmal hätten sie die Bühne als Salon einer Fabrikantenvilla gestaltet. Die Türen seien neu gestrichen und die Wände mit Seide bespannt worden.

Walter Rithmüller trainiert sein Gedächtnis

„Ich fange immer schon im Sommer mit dem Auswendiglernen an“, bekennt Walter Rithmüller, der mit 70 Jahren der älteste Laienschauspieler ist. Er spreche sich seine Rolle auf Band und höre sie sich solange über Kopfhörer an, bis sie sitze. Bei der Aufführung müsse er hellwach sein, um seine Einsätze nicht zu verpassen. Sich von Souffleuse Ilse-Lore Boritzki helfen zu lassen, könne nur der Notnagel sein. Improvisieren lasse sich auf der Bühne nicht. Sonst kämen auch die anderen Schauspieler durcheinander. Das Theaterspielen sei für ihn, der mit Vergesslichkeit kämpfe, ein gutes Training. Deshalb sei er immer noch dabei, obwohl er seit fünf Jahren ans Aufhören denke.

Sieghard Bessert schätzt die Gemeinschaft

Die Gemeinschaft untereinander schätzt Bessert, der den trinkfreudigen Buttler spielt. Im Januar würden sie sich jeweils zwei, drei Mal in der Woche zum Proben treffen. Das schweiße zusammen. Unterstützung komme von den örtlichen Vereinen, die abwechselnd bei den Aufführungen die Bewirtung übernehmen würden. Das Publikum komme nicht nur aus dem 300-Einwohner-Ort Asche, sondern auch aus den Nachbardörfern. Sie im Stück so nebenher zu erwähnen, sorge immer für großes Hallo. Ihre Ausführungen seien ausverkauft.

„Unsere Theatergruppe gibt es seit 21 Jahren“, berichtet Organisatorin Rach. Damals habe die Gymnastikgruppe zehnjähriges Bestehen gefeiert. Zum Fest hätten die Frauen mit ein paar Männern Sketche einstudiert. Dass sei so gut angekommen, dass sie weitergemacht hätten. Den Spitznamen „Bergratten“ hätten die Dörfler aus dem Leinetal den Aschern gegeben, die am Südhang des Gladebergs lebten.

Das Stück ist am 1., 2., 8. und 9. Febuar, jeweils um 19 Uhr und am 3. Februar um 14 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Asche, Vor dem Dorfe 4, zu sehen. Karten: Birgitt Rach, Telefon 0 55 05 / 56 58.

Von Michael Caspar

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