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Northeim Neue Messtechnik: In Seboldshausen wird wieder in beide Fahrtrichtungen geblitzt
Die Region Northeim Neue Messtechnik: In Seboldshausen wird wieder in beide Fahrtrichtungen geblitzt
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12:52 25.01.2020
Austausch abgeschlossen: Seit Freitag ist die neue Blitzanlage in Betrieb. Quelle: r
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Seboldshausen

Der Landkreis Northeim betreibt zur Verkehrsüberwachung mehrere stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen; eine davon steht im Bad Gandersheimer Ortsteil Seboldshausen. Diese wurde nun erneuert, weil die bisherige Technik störanfällig war. Ab sofort wird wieder in beide Fahrtrichtungen geblitzt.

Seit Februar 2015 gibt es an diesem Standort eine Messanlage. Die Ortsdurchfahrt ist Teil der Bundesstraße 64, einer stark frequentierten Ost-West-Verbindung zwischen den Autobahnen 2 im Norden und der A44 im Süden. Jährlich werden dort nach Angaben des Landkreises etwa 14500 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt; immer wieder „auch extreme Überschreitungen der erlaubten 50 km/h innerorts“, heißt es in der Mitteilung des Landkreises. Das sei besonders gefährlich, da im Bereich der Messanlage eine Fußgängerquerung und eine Straßeneinmündung liegen.

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Die alte Messanlage wurde in den vergangenen Tagen nun durch eine neue ersetzt. Grund dafür sei, dass aufgrund von anhaltenden Problemen mit der Fahrbahnoberfläche die vorhandene Sensorik regelmäßig ausfiel, der Standort daher nicht durchgehend nutzbar war und hohe Unterhaltungskosten angefallen seien. Zuletzt sei die Technik in Richtung Bad Gandersheim nicht mehr einsatzfähig gewesen.

Technik ist geleast

Die neue Anlage kommt ohne Einbauten in der Straße aus. Sie arbeitet mit einem Lasermessverfahren und ermöglicht es (wie auch die störanfällige Anlage zuvor), beide Fahrtrichtungen abwechselnd zu überwachen.

Die Umbauarbeiten haben am Mittwoch, 22. Januar begonnen und endeten zwei Tage später. Währenddessen wurde der Verkehr durch eine Ampelschaltung an der Baustelle vorbeigeleitet. Die Technik der neuen Anlage, die bereits in Betrieb ist, wird für zunächst zwölf Monate geleast. So könne sichergestellt werden, dass sie durchgängig modernisiert wird und bei Ausfall für Ersatz gesorgt ist. Die Kosten für den Austausch des Messturms und die zugehörigen Arbeiten belaufen sich dem Landkreis zufolge auf einmalig rund 27500 Euro, hinzu kommt eine monatliche Leasingrate von etwa 1300 Euro.

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Von Nora Garben / r

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