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Northeim Corona: Inzidenz im Kreis Göttingen liegt bei 61,6, im Kreis Eichsfeld bei 105
Die Region Northeim

Corona-Fallzahlen: Inzidenz im Kreis Göttingen liegt bei 61,6, im Kreis Eichsfeld bei 105

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15:04 06.11.2020
Getestet wird unter anderem an Autobahnen. Quelle: Laurent Gillieron/KEYSTONE/dpa
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Region

Die Zahl der akut mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierten Menschen im Landkreis Göttingen steigt gegenüber Donnerstag um 10 und liegt aktuell bei 257. Der Inzidenzwert, also die Quote der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner*innen in den vergangenen sieben Tagen, liegt laut des maßgeblichen Lageberichts des Landes heute bei 61,6. Damit gelten die in der aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung und die vom Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis verfügten Maßnahmen.

Die Gesamtzahl bestätigter Infektionen mit dem Corona-Virus steigt um 40 auf 2.056; davon sind 777 in der Stadt Göttingen gemeldet, 1.279 im weiteren Kreisgebiet. 1.714 Personen gelten als von der Infektion genesen. Unverändert ist die Zahl der Todesfälle: 85 Menschen sind in Verbindung mit dem Corona-Virus gestorben.

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Vorgehen bei Positivfällen an Schulen

Bislang haben Reihentests an Schulen ergeben, dass die durchgeführten Tests nahezu ausschließlich negative Testergebnisse geliefert haben. Damit spiegelt sich auch in Stadt und Landkreis Göttingen die bundesweite Erkenntnis wider, dass das Infektionsrisiko an Schulen gering ist und durch die Hygienekonzepte gut begrenzt wird. Vor diesem Hintergrund hat das Niedersächsische Landesgesundheitsamt die Vorgaben für Quarantänen und Testungen in Schulen geändert.

Es gilt nunmehr, dass alle Schulklassen Sitzlisten führen sollen. Nur noch direkten Sitznachbarn eines infizierten Schulkindes sollen dann in Quarantäne geschickt und getestet werden. Voraussetzung für dieses Vorgehen ist, dass alle Schüler während des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen haben, das Hygienekonzept der Schule umgesetzt und insbesondere regelmäßig gelüftet wurde sowie kein größeres Ausbruchsgeschehen an der Schule zu verzeichnen ist.

Die Fallzahlen zum Corona-Geschehen in den Städten und Gemeinde (Gesamtzahl Infizierte / aktuell Erkrankte):

  • Flecken Adelebsen (14 / 2)
  • Gemeinde Bad Grund (Harz) (55 / 6)
  • Stadt Bad Lauterberg im Harz (111 / 6)
  • Stadt Bad Sachsa (85 / 2)
  • Flecken Bovenden (33 / 2)
  • Samtgemeinde Dransfeld (26 / 8)
  • Stadt Duderstadt (151 / 28)
  • Gemeinde Friedland (69 / 1)
  • Samtgemeinde Gieboldehausen (81 / 13)
  • Gemeinde Gleichen (40 / 4)
  • Stadt Göttingen (777 / 102)
  • Stadt Hann. Münden (69 / 13)
  • Samtgemeinde Hattorf am Harz (72 / 12)
  • Stadt Herzberg am Harz (251 / 24)
  • Stadt Osterode am Harz (136 /21)
  • Samtgemeinde Radolfshausen (9 / 3)
  • Gemeinde Rosdorf (60 / 7)
  • Gemeinde Staufenberg (12 /2)
  • Gemeinde Walkenried (5 / 1)
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Die Lage im Kreis Northeim

Im Landkreis Northeim ist die Zahl der Coronafälle von Donnerstag zu Freitag um 15 positive Tests auf insgesamt 447 Infizierte gestiegen. 343 Personen – eine mehr als am Vortag - gelten mittlerweile als genesen, teilt die Kreisverwaltung mit.

Die 7-Tageinzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei Northeim derzeit bei 43,8. Aktuell seien 96 Personen erkrankt. Diese stammen aus dem Raum Bad Gandersheim (6), Bodenfelde (2), Dassel (6), Einbeck (23), Hardegsen (5), Kalefeld (6), Katlenburg-Lindau (3), Moringen (0), Nörten-Hardenberg (1), Northeim (39), Uslar (5) stammen. Die Anzahl der Verstorbenen liegt derzeit bei acht Personen.

Inzidenzwert steigt auf 105 im Landkreis Eichsfeld

In den vergangenen 24 Stunden sind weitere 35 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 181 gelten als akut infiziert. Die Sieben-Tages-Inzidenz erhöht sich erneut auf 105.

Die Gesamtzahl Infizierter erhöht sich damit auf 522. 14 Menschen müssen stationär behandelt werden. 14 Menschen sind im Kreis Eichsfeld infolge einer Coronaerkrankung gestorben. 18 Menschen sind in den vergangenen 24 Stunden als genesen eingestuft worden, die Gesamtzahl erhöht sich damit auf 327.

Besonders betroffen sind Heilbad Heiligenstadt mit 37, Uder mit 6, Heuthen mit 7, Küllstedt mit 6, Großbartloff mit 9, Leinefelde mit 11, Geisleden mit 5, Siemerode mit 7, Gernrode mit 5 und Berlingerode mit 5 infizierten Personen. Alle anderen erkrankten Personen verteilen sich über das gesamte Kreisgebiet.

Allgemeine Informationen zum Coronavirus

Alle Details zum Corona-Virus und zur Lage in der Region stellt das Tageblatt täglich in der Corona-Übersicht zusammen. Die tagesaktuellen Infektionszahlen gibt es hier. Im Corona-Liveblog hält Sie das Tageblatt über aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus auf dem Laufenden.

Das Testzentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen darf nicht eigenmächtig aufgesucht werden. Dort würden ausschließlich Personen getestet, die zuvor von ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt verbindlich angemeldet wurden. Darauf weist der Landkreis hin.

Für Gewerbetreibende bietet die Wirtschaftsförderung Region Göttingen WRG Informationen auf ihrer Webseite an und ist für Fragen erreichbar unter Telefon 05 51 / 5 25 49 80. Gesonderte Informationen für Selbstständige und Freiberufler sind auf der Webseite des Landkreises eingestellt.

Für Beratung bei unklaren Fallkonstellationen steht nach Angaben der Kreisverwaltung die Corona-Hotline wirtschaftliche Notfälle des Landkreises zur Verfügung: Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr; Telefon 0551 525-3001 oder E-Mail Corona-Hilfen@landkreisgoettingen.de.

Die GWG (Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH) bietet unter 05 51 / 5 47 43 24 das GWG-Unternehmertelefon (montags bis freitags von 8 Uhr bis 16 Uhr) sowie eine Informationsseite für Unternehmen.

Bei Fragen und Anregungen zum Familienalltag in Corona-Zeiten bietet die Kreisverwaltung eine Sprechstunde für Familien an: Montag zwischen 10 und 12 Uhr sowie Donnerstag von 15 bis 17 Uhr; Telefon 0551 525-2660 oder E-Mail familientelefon@landkreisgoettingen.de.

Der Landkreis empfiehlt, die kostenlose Katwarn-App von Landkreis und Stadt Göttingen für das Smartphone oder den Tablet-PC herunterzuladen. Die Bundesregierung bewirbt die Corona-Warn-App, mit der Infektionsketten nachverfolgt werden sollen. Die Apps stehen in den jeweiligen App-Stores bei Google und Apple bereit.

Von Lea Lang und Vera Wölk