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Northeim Corona in Göttingen: Inzidenzwert steigt auf 39,3
Die Region Northeim

Corona in Göttingen: Inzidenzwert steigt auf 39,3

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16:07 29.10.2020
Corona-Tests werden ausgewertet (Symbolbild) Quelle: dpa
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Göttingen

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Stadt und Landkreis Göttingen erneut gestiegen. Aktuell sind nach Angaben der Kreisverwaltung 199 Menschen erkrankt – 24 mehr als am Vortag. Der Inzidenzwert ist von Mittwoch auf Donnerstag um 0,7 auf 39,3 gestiegen. Damit gelten die vom Land und vom Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis beschlossenen Maßnahmen.

Die Gesamtzahl bestätigter Infektionen liege bei 1.811, wie die Kreisverwaltung mitteilt. Das sind 38 mehr als am Vortag. 679 (+24) seien in der Stadt Göttingen gemeldet, 1.132 (+14) im weiteren Kreisgebiet.

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1.527 Menschen gelten als von der Infektion genesen. Das sind 14 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle, die in Verbindung mit dem Virus stehen, hat sich indes nicht verändert und liegt weiterhin bei 85.

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Die Fallzahlen zum Corona-Geschehen in den Städten und Gemeinden (Gesamtzahl Infizierte / aktuell Erkrankte): 

Flecken Adelebsen (12 / 2)

Gemeinde Bad Grund (Harz) (49 / 3)

Stadt Bad Lauterberg im Harz (104 / 10)

Stadt Bad Sachsa (83 / 1)

Flecken Bovenden (31 / 3)

Samtgemeinde Dransfeld (19 / 5)

Stadt Duderstadt (126 / 41)

Gemeinde Friedland (69 / 3)

Samtgemeinde Gieboldehausen (72 / 21)

Gemeinde Gleichen (35 / 4)

Stadt Göttingen (679 / 61)

Stadt Hann. Münden (56 / 12)

Samtgemeinde Hattorf am Harz (62 / 15)

Stadt Herzberg am Harz (228 / 8)

Stadt Osterode am Harz (114 / 3)

Samtgemeinde Radolfshausen (6 / 0)

Gemeinde Rosdorf (52 / 3)

Gemeinde Staufenberg (10 / 4)

Gemeinde Walkenried (4 / 0)

Inzidenzwert im Landkreis Northeim steigt auf 24,4

Auch im Landkreis Northeim sind neue Infektionen hinzugekommen. Die Kreisverwaltung meldete am Donnerstag eine Gesamtzahl von 379 Fällen. Das sind neun mehr als am Vortag. Der Inzidenzwert stieg um sieben auf 24,4. Aktuell erkrankt seien 169 Menschen – acht mehr als am Mittwoch.

203 Menschen – einer mehr als am Vortag – gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Die Zahl der Verstorbenen liege unverändert bei sieben.

Bei den Neuerkrankungen handele es sich um zwei Männer jüngeren Alters, einen Mann und fünf Frauen mittleren Alters und eine Frau fortgeschrittenen Alters. Informationen zu Ansteckungswegen und Symptomen lagen zunächst nicht vor.

Die aktuell 169 Infizierten im Landkreis Northeim stammen aus dem Raum Bad Gandersheim (134), Bodenfelde (1), Dassel (3), Einbeck (12), Hardegsen (2), Kalefeld (4), Katlenburg-Lindau (0), Moringen (1), Nörten-Hardenberg (0), Northeim (8), Uslar (4).

Allgemeinverfügungen im Landkreis Eichsfeld verlängert

Wegen weiterhin hoher Infektionszahlen hat der Krisenstab die Allgemeinverfügungen des Landkreises Eichsfeld um weitere 14 Tage verlängert. Die bestehenden Einschränkungen bei Veranstaltungen, Angeboten der Jugendarbeit und im Sportbetrieb sowie die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum gelten nach Angaben der Kreisverwaltung zunächst bis zum 15. November.

Die Gesamtzahl der Infizierten beträgt nach Verwaltungsangaben aktuell 370. Zehn Infektionen seien seit dem Vortag hinzugekommen. Aktuell infiziert seien 113. Der Inzienzwert liege bei 56.

13 Patienten würden aktuell stationär behandelt. In zwei Fällen handele es sich um schwere Verläufe. 13 Menschen seien in Folge einer Infektione verstorben. Die Zahl der Genesenen stieg um zwei auf 244.

Besonders betroffen sind nach Angaben der Verwaltung Uder mit 6, Heilbad Heiligenstadt mit 20, Steinbach mit 7, Lutter mit 5, Heuthen mit 6, Rüstungen mit 5, Küllstedt mit 7 und Leinefelde mit 9 infizierten Personen. Alle anderen erkrankten Personen verteilten sich über das gesamte Kreisgebiet.

Auf die Städte, Landgemeinden und Verwaltungsgemeinschaften verteilen sich die derzeit Infizierten wie folgt:

Gemeinde Niederorschel: 0

Landgemeinde am Ohmberg: 1

Landgemeinde Sonnenstein: 6

Stadt Dingelstädt: 3

Stadt Heiligenstadt: 23

Stadt Leinefelde-Worbis: 16

VG Eichsfeld-Wipperaue: 4

VG Ershausen/Geismar: 6

VG Leinetal: 21

VG Lindenberg/Eichsfeld: 3

VG Uder: 12

VG Hanstein-Rusteberg: 4

VG Westerwald-Obereichsfeld: 14

Allgemeine Infos zum Coronavirus

Alle Details zum Corona-Virus und zur Lage in der Region stellt das Tageblatt täglich in der Corona-Übersicht zusammen. Die tagesaktuellen Infektionszahlen gibt es hier. Im Corona-Liveblog hält Sie das Tageblatt über aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus auf dem Laufenden.

Das Testzentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen darf nicht eigenmächtig aufgesucht werden. Dort würden ausschließlich Personen getestet, die zuvor von ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt verbindlich angemeldet wurden. Darauf weist der Landkreis hin.

Für Gewerbetreibende bietet die Wirtschaftsförderung Region Göttingen WRG Informationen auf ihrer Webseite an und ist für Fragen erreichbar unter Telefon 05 51 / 5 25 49 80. Gesonderte Informationen für Selbstständige und Freiberufler sind auf der Webseite des Landkreises eingestellt.

Für Beratung bei unklaren Fallkonstellationen steht nach Angaben der Kreisverwaltung die Corona-Hotline wirtschaftliche Notfälle des Landkreises zur Verfügung: Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr; Telefon 0551 525-3001 oder E-Mail Corona-Hilfen@landkreisgoettingen.de.

Die GWG (Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH) bietet unter 05 51 / 5 47 43 24 das GWG-Unternehmertelefon (montags bis freitags von 8 Uhr bis 16 Uhr) sowie eine Informationsseite für Unternehmen.

Bei Fragen und Anregungen zum Familienalltag in Corona-Zeiten bietet die Kreisverwaltung eine Sprechstunde für Familien an: Montag zwischen 10 und 12 Uhr sowie Donnerstag von 15 bis 17 Uhr; Telefon 0551 525-2660 oder E-Mail familientelefon@landkreisgoettingen.de.

Der Landkreis empfiehlt, die kostenlose Katwarn-App von Landkreis und Stadt Göttingen für das Smartphone oder den Tablet-PC herunterzuladen. Die Bundesregierung bewirbt die Corona-Warn-App, mit der Infektionsketten nachverfolgt werden sollen. Die Apps stehen in den jeweiligen App-Stores bei Google und Apple bereit.

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Von vsz