Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Northeim Kämmerer will Bürgermeister werden
Die Region Northeim Kämmerer will Bürgermeister werden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:50 21.11.2017
Platzhalter Quelle: GT
Anzeige
Northeim

Derzeit ist der 56-jährige Dodenhöft (CDU) geschäftsführender Bürgermeister, weil der frühere Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser im Herbst sein Amt niedergelegt hatte. Unter anderem strebt Dodenhöft eine Neugestaltung der Innenstadt an. Er will einen „zentralen Anziehungspunkt für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen“ schaffen. Außerdem will er die vielen Leerstände im Northeimer Zentrum gezielt angehen. Ziel seien mehr bezahlbare, zentrumsnahe und altengerechte Wohnangebote mit einer gut ausgebauten Infrastruktur im näheren Wohnumfeld, sagte Dodenhöft bei der Präsentation seines Wahlprogramms. 37 Prozent der Northeimer wohnten nicht in der Kernstadt – auch sie benötigten eine gute Infrastruktur.

Des weiteren solle sich Northeim als Wohnort-Alternative zu Göttingen profilieren. Dort habe die stetig steigende zahl der Einwohner dazu geführt, dass Wohnraum und Baugrundstücke sehr teuer geworden seien. Dadurch biete sich für Northeim die Chance, „durch die Ausweisung neuer attraktiver und verkehrsgünstig gelegener Baugebiete im Süden unseres Stadtgebietes eine erschwingliche Alternative anzubieten und Neubürger aus Göttingen zu gewinnen. Dies gelte auch für die Zielgruppe der Studenten. Generell werde er für die Stadt Northeim eine Werbestrategie entwerfen und auch die Ortschaften stärken.

Anzeige

Weiterhin will Dodenhöft die schlechten Straßen in der Kernstadt und in den Ortschaften gründlich sanieren, aber auch die städtische Straßenausbaubeitragssatzung abschaffen. In der Innenstadt sollen die „Schmuddelecken“ verschwinden – auch, um das Sicherheitsempfinden der Bürger zu stärken. Die Sanierung des Haushalts, für die er als Kämmerer verantwortlich zeichne, ermögliche es mittlerweile, solche Aufgaben anzugehen.

Für die Verwaltung soll ein fester Ansprechpartner für Beschwerden, aber auch für Ideen geschaffen werden. Außerdem plant Dodenhoeft ein technisches System, mit dem der Bürger den Fortschritt der Bearbeitung seiner Anträge einsehen kann.

Gewählt werden soll am 25. Februar kommenden Jahres. Die mögliche Stichwahl ist für Sonntag, 11. März, vorgesehen.

Von Matthias Heinzel

Northeim Städtebauförderung in Lindau und Katlenburg - Ortsbilder vielfältig belebt
21.11.2017
Northeim Drei Lastwagen, keine Beute - Planenschlitzer an der A7 unterwegs
21.11.2017
20.11.2017