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Northeim Einwohner erkunden Region der Leineweber
Die Region Northeim Einwohner erkunden Region der Leineweber
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10:30 22.02.2018
Christoph von Breitenbuch informiert Teilnehmer der Rundfahrt über Dorfentwicklungsprojekte auf dem Rittergut Parensen.   Quelle: Artmann
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Parensen

Die Tour sollte ihnen die Gelegenheit bieten, Anregungen zu sammeln, Stärken, Herausforderungen und Projekte in den Teilorten kennen zu lernen, sich auszutauschen und voneinander zu lernen, erläuterte Sebastian Tränkner, stellvertretender Fachbereichsleiter Stadt- und Regionalentwicklung der Niedersächsischen Landgesellschaft. Diese ist für die Planung und anschließende Umsetzung und Begleitung des Programms zuständig. Die Rundfahrt sei so zusammengestellt worden, dass sich die Vielfalt der Themen, die in der Dorfentwicklung eine Rolle spielen, über die Orte verteilt widerspiegelten.

Dorfgemeinschaftshaus wird zum Treffpunkt

Treffpunkt war das Dorfgemeinschaftshaus in Parensen. An Stellwänden hingen dort Projekt-Steckbriefe mit Zielen und Wünschen, die Einwohner durch das Programm verwirklicht sehen wollen und von ihnen während der Auftaktveranstaltung und eines Workshops am Freitag vor der Rundfahrt formuliert worden waren.

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Für die erste Station mussten die Teilnehmer nur wenige Meter gehen. Vor dem Dorfgemeinschaftshaus erläuterte Parensens Ortsbürgermeister Dietmar Günther (SPD) wie durch die Umgestaltung des Vorplatzes und des Parkplatzes eine neue Ortsmitte entstehen soll, „an der man sich treffen kann, auch wenn man sich nicht verabredet hat“.

Weitere Themen, die bei den Rundgängen in den sechs Orten zur Sprache kamen, waren unter anderem die Gestaltung von Ortsbildern und Ortsdurchfahrten, Verkehrssicherheit, Entwicklung historischer Bausubstanz, die Bedeutung der ehrenamtlichen Ortsbildpflege und die Stärkung der Wirtschaft auf dem Lande.

„Die Dorfentwicklung bietet Bürgern die Chance, Projekte zu realisieren, die sonst nicht finanzierbar wären und eine gemeinsame Entwicklungsstrategie mit Nachbardörfern zu entwickeln“, erklärte Michael Kaiser, parteiloser Bürgermeister der Stadt Hardegsen.

Projekt über zwei Kommunen

„Durch die Dorfentwicklung könnten die Schätzchen, die es in den Dörfern gibt, noch bekannter werden“, sagte Susanne Glombitza, parteilose Bürgermeisterin des Fleckens Nörten-Hardenberg. Dass sich das Projekt über zwei Kommunen erstrecke, lade dazu ein, über den Tellerrand zu schauen und Orte in der jeweils anderen Gemeinde kennen zu lernen.

Um das Verbindende zwischen den beteiligten Orten deutlich zu machen und das Wir-Gefühl zu stärken, regte Teilnehmer Burghardt von Roden die Einrichtung eines Leineweber-Lehrpfads an. „Der Dorfentwicklungsprozess kann dazu beitragen, dass die Orte attraktiver werden und Menschen hierherziehen“, benannte Janina Ludewig ihre Erwartung.

Von Axel Artmann

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