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Northeim Eisstockmeisterschaft in Hardegsen gehört dazu
Die Region Northeim Eisstockmeisterschaft in Hardegsen gehört dazu
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00:16 12.12.2017
Eisstockschießen beim Hardegser Weihnachtswochenende im Bürgerpark. Foto: Aaron wirft. Quelle: Niklas Richter
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Hardegsen

Die Spielfläche befindet sich im Herzen vom Weihnachtsmarkt, der seit einigen Jahren im Bürgerpark am Rathaus stattfindet. An den Ständen arbeiten Ehrenamtliche, die Gelder für ihre Vereine sammeln. Auf die Idee zum Eisstockschießen seien die Veranstalter vor drei Jahren gekommen und da es gut angekommen sei, hätten sie es zu einer Tradition gemacht, erklärt Bürgermeister Michael Kaiser. „Das Wochenende war ein großer Spaß“, berichtet Kerstin Lüpkes, Koordinatorin und Familien- und Generationenbeauftragte von Hardegsen.

Die Meisterschaft wurde am Freitag von 20 Teams bestritten. Den dritten Platz belegte die Mannschaft „Spontan“, auf den zweiten Platz hat es das Team „Verschönerungsverein“ geschafft und der Titel ging an das Team „Bauhof der Stadt Hardegsen“. Das Sieger-Team wurde mit einem „Wanderpokal“ ausgezeichnet, der jedes Jahr an den neuen Gewinner weitergegeben wird.

„Vor zwei Jahren sind wir bereits in der Vorrunde rausgeflogen, dieses Jahr haben wir es ins Achtelfinale geschafft. Es war ein großer Spaß, dass Wetter war super, es hätte nicht besser laufen können“, freut sich Monika Bauer aus dem Team „Möbelbauer“. Das Team „Hardegser Sportverein“ habe dieses Jahr versucht, den Titel zu verteidigen, erklärt Christel Möhlke. „Leider haben wir es nicht geschafft. Mir macht es aber immer Spaß und es war sehr schön“, führt sie fort. Florian Redeker zeigt sich ehrgeizig und freut sich schon auf die nächste Meisterschaft. „Nächstes Jahr holen wir uns den Titel wieder“, ergänzt er.

Dann wird die Hardegser Eisstockmeisterschaft, die von der Volksbank Solling gesponsert wurde, wieder nach folgenden Regeln über die glatte Steinbahn gehen: Jeder Spieler der Vierer-Teams hat einen Wurf. Ähnlich wie bei der Fußballweltmeisterschaft wird in fünf Gruppen, bestehend aus vier Teams, gespielt. In der „Gruppenphase“ tritt jedes Team aus einer Gruppe gegeneinander an. Der Sieger erhält zwei Punkte, bei Unentschieden gibt es ein Stechen. Alle Punkten zusammengerechnet ergeben den jeweiligen Gruppensieger: Die besten fünf Teams erreichen das Achtelfinale, die besten drei das Halbfinale und das Finale bestreiten zwei Teams. Die Punktzahl ergibt sich aus den am Ende der Bahn montierten Metallplatten, die zu erreichen unterschiedliche Punkte ergibt. „Erfolg und Pech liegen nah beieinander“, erklärte Bürgermeister Kaiser diplomatisch.

Von Fionn Klawunn

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