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Northeim Europäisches Mobilitätsprojekt im Landkreis Northeim vorgestellt
Die Region Northeim Europäisches Mobilitätsprojekt im Landkreis Northeim vorgestellt
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19:00 08.11.2018
Beispiel aus der ÖPNV-Praxis: Der Nachtbus „Einbecker Nachteule“ pendelt zwischen Einbeck, Northeim und Göttingen. Quelle: p
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Einbeck/Northeim

Die Veranstaltung bildete den Auftakt zur Umsetzung des europäischen Mobilitätsprojekts „Match-Up“.

Der Landkreis Northeim arbeitet für das Erreichen dieses Ziels in den nächsten Jahren mit europäischen Verwaltungen aus Italien, Irland, Portugal und Rumänien zusammen, um im gegenseitigen Erfahrungsaustausch multimodale Lösungen zu entwickeln, teilte Dirk Niemeyer vom Bereich Öffentlichkeitsarbeit des Landkreises Northeim mit. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel habe betont, dass die Mobilität „einen enormen Einfluss auf die Entwicklung unserer Gesellschaft und besonders auch auf die Entwicklung des ländlichen Raumes“ hat.

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Der Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Braunschweig, Matthias Wunderling-Weilbier habe dem Landkreis Northeim zu seiner erfolgreichen Bewerbung gratuliert. „Mit dem in der Region noch relativ unbekannten Interreg-Programm könne dieser seine Vorreiterrolle in der Region zum Themenfeld Mobilität sichern und ausbauen“, habe der Beauftragte erklärt.

Prof. Dr. Andreas Knie vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung habe vorausgesagt, dass digitale Angebotsportale zukünftig alternative Antriebe und Sharing-Konzepte, bei denen man sich ein Fahrzeug teilt, eine neue Art der Mobilität schaffen werden, teilte Niemeyer mit.

Während der Veranstaltung seien „vier gelungene Praxisbeispiele“ aus dem Landkreis vorgestellt worden: Der ECO-Bus, die „Nachteule Einbeck“ (das Göttinger Tageblatt berichtete), der Dorfbus Bodenfelde sowie die Reaktivierung der Ilmebahn.

Neben dem europäischen Erfahrungsaustausch soll ein regionales Netzwerk zum Projekt entstehen, so Niemeyer. An einer Mitarbeit interessierte Personen könnten sich beim Landkreis Northeim, Fachbereich „Wirtschaftsförderung und Mobilität“ unter Telefon 05551 / 708-735 melden.

Von Stefan Kirchhoff

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