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Northeim Fischsterben auf der Espolde
Die Region Northeim Fischsterben auf der Espolde
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11:33 02.07.2019
Wie hier durch Blaualgen starben Fische auf der ESpolde an einer Ammoniakvergiftung. Quelle: dpa
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Hardegsen

Im Fluss Espolde im Landkreis Northeim ist es in der vergangenen Woche zu einem Fischsterben gekommen. Mehrere Anwohner meldeten sich nach Angaben von Dirk Niemeyer, Pressesprecher des Landkreises Northeim, beim Leineverband und bei der Landkreisverwaltung und teilten ihre Beobachtungen mit.

Betrieb überprüft

Die „Untere Wasserbehörde“ des Landkreises habe in der Nähe des Aldiparkplatzes in Hardegsen, dort fließt die Espolde vorbei und die ersten Beobachtungen toter Fische seien an diese Stelle gemacht worden, Wasserproben entnommen. „Ein Schnelltest ergab eine hohe Ammoniumbelastung im Gewässer, weshalb die Fische wahrscheinlich an einer Ammoniakvergiftung gestorben sind“, teilt Niemeyer mit. Es sei vor Ort versucht worden die Ursache auszumachen, wobei ein ansässiger Betrieb überprüft worden sei.

Weitere Proben ohne Befund

Hierbei konnte jedoch kein eindeutiger Zusammenhang zum Fischesterben nachgewiesen werden. „Die Polizei Northeim wurde zwecks weiterer Ermittlungen hinzugezogen“, sagt Niemeyer. Da eine weitere Gewässerprobe am späten Nachmittag ohne Befund gewesen sei, habe es sich nach jetzigen Stand um eine einmalige Verunreinigung des Gewässers gehandelt. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und Strafanzeige gegen unbekannt gestellt.

Von Vera Wölk

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