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Northeim Flächennutzungsplan Katlenburg-Lindau
Die Region Northeim Flächennutzungsplan Katlenburg-Lindau
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19:13 27.07.2017
Von Rüdiger Franke
Quelle: gt
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Katlenburg-Lindau

Sitzung

Die Mitglieder des Umwelt- Planungs- und Bauausschusses treffen sich am Donnerstag, 3. August. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus Lindau, Schützenallee 10.

Katlenburg-Lindaus Bürgermeister Uwe Ahrens (parteilos) verweist darauf, wie lange der Prozess gedauert hat, eine Nachnutzung für den Gebäudekomplex zu finden. Ende 2005 seien von Seiten des MPS die ersten Absichten verkündet worden, an einen neuen Standort zu wechseln. Vor drei Jahren sei dieser neue Standort in Göttingen bezogen worden. Seitdem habe das Gebäude leergestanden oder sei nur untergenutzt worden. Umso schöner sei es, dass die gemeinnützige Liuzu Culture Germany Gesellschaft ein neues Konzept vorgelegt habe.

Keine Planungsalternative

Da nach mehreren Jahren des Leerstands keine Nachnutzung gefunden wurde, bestehe derzeit keine sinnvolle Alternative zur aktuellen Planung, erklärt der Göttinger Landschaftsarchitekt Christoph Schwahn im Umweltbericht zur 27. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Katlenburg-Lindau, Ortsteil Lindau. Das Gelände einschließlich der vorhandenen Gebäude soll zukünftig als Zentrum für religiöse, kulturelle soziale und gesundheitliche Zwecke genutzt werden, so der Bürgermeister weiter. Es sollen Meditationskurse sowie kulturelle und religiöse Veranstaltungen stattfinden können, die auch Konferenzen beinhalten. Für deren Teilnehmer von bis zu 100 Personen sollen Beherbergungseinrichtungen einschließlich Verpflegung vorgesehen werden. Eine öffentliche Gastronomie werde es nicht geben.

Sonderfläche

Der Flächennutzungsplan der Gemeinde Katlenburg-Lindau stelle nach Angaben von Ahrens in seiner Ursprungsfassung für diesen Bereich eine Sonderbaufläche ohne besondere Zweckbestimmung dar. Lediglich in der Begründung werde erwähnt, dass die Flächen des Max-Planck-Instituts als Sonderbaufläche ausgewiesen werden. Mit der Änderung soll die Fläche nun als Sonderfläche für religiöse, kulturelle soziale und gesundheitliche Zwecke eingetragen werden. Lediglich im Südosten des Änderungsbereichs werde eine Fläche, die nicht durch das Max-Planck-Institut genutzt wurde, sondern einen davon unabhängigen Betrieb beherbergte, zukünftig als gemischte Baufläche dargestellt, weil der Betriebsinhaber auf dem Grundstück auch wohnt.