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Hardegsen 250 Gäste beim Neujahrsempfang in Hardegsen
Die Region Northeim Hardegsen 250 Gäste beim Neujahrsempfang in Hardegsen
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20:46 20.01.2019
Lockeres Bühnenprogramm beim Neujahrsempfang: Chor mit Bürgermeister Kaiser. Quelle: Böhm
Hardegsen

Bereits an der Tür wurden die Gäste mit einem kleinen Geschenk auf das Motto des Empfanges eingestimmt: Jeder erhielt eine kleine Papierhand mit einer Süßigkeit und dem Spruch „Sich die Hände zu reichen ersetzt viele Worte“.

„Es liegt an uns, den Ort, an dem wir leben, zu einem besseren zu machen“ so begann Kaiser seine Ausführungen beim Neujahrsempfang. Es sei wichtig, anderen die Hand zu reichen und sie nicht auszuschließen, weil sie anders, angeblich stehengeblieben, zu alt oder zu jung wären. Alle müssten ihren Platz haben, so der Bürgermeister. „Wir müssen hinschauen und zuhören.“ Und offen bleiben, um die Stadt zu bewahren und zu entwickeln.

Rege Bautätigkeit

Kaiser hob in seinem Rückblick auf das Jahr 2018 einige Ereignisse hervor. So habe auch Hardegsen unter dem Sturmtief Friederike im Januar gelitten. Es habe erhebliche Schäden im Wald gegeben, die durch die Trockenheit des Sommers noch verstärkt wurden. Zu den positiven Ereignissen des vergangenen Jahres habe dagegen beispielsweise die Eröffnung der neuen Krippengruppe in Hettensen gezählt. Der Umbau des alten Schulgebäudes habe rund 187000 Euro gekostet und konnte mit erheblichen Fördergeldern finanziert werden, so der Bürgermeister.

Viele Baugrundstücke habe die Stadt ausgewiesen, unter anderem in Hevensen und Gladebeck. Im Frühjahr fielen bei einer Überprüfung alle Spielplätze Hardegsens durch und „mussten leider geschlossen werden“, so Kaiser. Mit viel Engagement von Ehrenamtlichen und dem Bauhof seien inzwischen viele Plätze wieder verkehrssicher und geöffnet.

Brand in der Seniorenresidenz

Neben den viele Festen vom Eselmarkt über den Stadtmarkt bis hin zum Gartenfestival konnte Hardegsen im Juli das 90-jährige Bestehen des Freibades feiern. Im August habe der Brand in der Seniorenresidenz Paschenburg Hardegsen geschockt. „122 Bewohner mussten evakuiert werden“, so Kaiser. Ein Bewohner verstarb leider. Dass nicht mehr passiert sei, sei dem schnellen und umsichtigen Eingreifen aller Helfer zu verdanken.

Mit einem Lächeln wandte sich Kaiser in seiner Rede auch dem Wildpark zu. Platzhirsch Wölfel sei leider immer noch auf Abwegen und nicht zurückgekehrt. Im Ausblick auf das Jahr 2019 erwähnte Kaiser den Ausbau der Schwülmebrücke, die Sanierung der Grundschule, einen Umbau des Eingangsbereichs im Wildpark, die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED und die Weiterentwicklung der Planungen für den Mehrgenerationenplatz. 90 Gremiumsssitzungen habe es im Jahr 2018 gegeben. Weniger werden es wohl auch 2019 nicht werden, mutmaßte der Bürgermeister.

Von Christiane Böhm

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