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Hardegsen Grundschule Hardegsen soll Ganztagsschule werden
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10:00 23.03.2019
Die Mitglieder des Ausschusses für Schule, Sport und Kultur empfahlen dem Verwaltungsausschuss der Stadt Hardegsen einstimmig die Planungvariante V3 als künftigen Mensa. Quelle: r
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Hardegsen

Die Grundschule Hardegsen soll zum Schuljahresbeginn 2020/2021 eine offene Ganztagsschule werden. Gespräche über das Vorhaben gibt es seit 2016, ein Grundsatzbeschluss aber fehlte bisher. Ein entsprechender Entwurf wurde nun am Freitag in der Sitzung des Ausschusses für Schule, Sport und Kultur der Stadt vorgestellt, dem die Gremiumsmitglieder folgten. Darüber hinaus empfahlen sie einstimmig eine Planungsvariante der künftigen Schulmensa und stimmten sich über das weitere Vorgehen ab.

Die Grundschule in Hardegsen soll Ganztagsschule werden. Quelle: Garben

Der Verwaltung zufolge muss der Antrag auf Errichtung der offenen Ganztagsschule bis zum 1. Dezember erfolgen, wenn das Angebot zum Schuljahr 2020/2021 starten soll. Eine Elternbefragung habe ergeben, dass ein solches an vier Wochentagen – Montag bis Donnerstag – gewünscht wird. Der Grundsatzbeschluss zur Errichtung der Ganztagsschule sieht deshalb vor, dass an mindestens drei Tagen außerschulische Angebote (mindestens zwei Zeitstunden) vorgehalten werden. Zusammengerechnet mit der Unterrichtszeit soll die Dauer von acht Stunden am Tag nicht überschritten werden und damit spätestens um 15.30 Uhr enden.

Hort „Kinderkiste“ soll parallel weiter bestehen

Der Hort der Elterninitiative „Kinderkiste“ soll erhalten bleiben. Somit hätten die Eltern künftig die Wahl, „ob sie ihre Kinder in die kostenfreie Ganztagsschule oder in den kostenpflichtigen Hort schicken werden“. Die Möglichkeit, nur eine Anschlussbetreuung nach 15.30 Uhr sowie eine Betreuung in den Ferien anzubieten, werde von den Vertretern der Elternkiste „für nicht umsetzbar erachtet“, heißt es in der Beschlussvorlage.

Wie die Mensa aussehen könnte, in der künftig ein warmes Mittagessen angeboten werden soll, hat das beauftragte Architekturbüro in einer Machbarkeitsstudie zusammengefasst und fünf Varianten entwickelt. In Gesprächen habe sich herauskristallisiert, dass die von den Planern vorgeschlagene Variante V3 „die von allen Beteiligten bevorzugte Variante ist.“ Das Konzept sieht vor, bestehende, nach Angaben von Schule und Verwaltung ohnehin sanierungsbedürftige Räume im Schulgebäude umzunutzen. Der Vorteil dabei sei laut Gutachten der Architekten, dass die Infrastruktur bereits vorhanden ist, Rettungswege schon klar definiert und der Zugang im Erdgeschoss barrierefrei sei. Zudem könnten bestehende Sanitärräume genutzt werden. Die Schule favorisiere diese Variante, weil die bestehenden Räumlichkeiten bei stagnierenden Schülerzahlen ausreichten, und so „gleich die Möglichkeit besteht, einen Teil Sanierung vorzunehmen“, sagte Schulleiterin Veronika Wienecke.

Geschätzte Kosten: 382 000 Euro

Nachteilig sei laut Gutachten unter anderem, dass die Bautätigkeiten bei laufenden Schulbetrieb vorgenommen werden müssten. Klassenräume würden reduziert und der Werkraum verlegt. Die Kosten schätzt das Planungsbüro auf etwa 382000 Euro. Die Gremiumsmitglieder empfahlen einstimmig, die Variante V3 weiterzuverfolgen, „unter dem Vorbehalt der Finanzierung auf Grundlage einer fundierten Kostenermittlung“. Dazu solle das Architekturbüro eine detaillierte Kostenberechnung vornehmen.

Die Finanzierung der Mensa ist derzeit nicht im Haushaltsplan 2019 vorgesehen und soll voraussichtlich per Nachtragshaushalt erfolgen. Gleichzeitig soll die Möglichkeit einer Förderung geprüft werden. Um einen rechtzeitigen Baubeginn zu ermöglichen, „müssen im Jahr 2019 die Bauleistungen sämtlicher Gewerke ausgeschrieben und vergeben werden“.

Von Nora Garben

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