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Northeim Jugendberufsagenturen sollen kommen
Die Region Northeim Jugendberufsagenturen sollen kommen
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20:00 16.12.2018
Von links: Uljana Klein, Dezernentin für Kreisentwicklung, Klaus-Dieter Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Göttingen, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Stefan Schäfer, Geschäftsführer des Jobcenters Landkreis Northeim und Harald Rode, Dezernent für Jugend und Soziales. Quelle: r
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Northeim

Die Mitglieder des Northeimer Kreistages haben einer Kooperationsvereinbarung zur Einrichtung sogenannter Jugendberufsagenturen im Landkreis Northeim zugestimmt. Damit ist der Weg für die neuen Anlaufstellen frei.

Die Agentur für Arbeit Göttingen, der Landkreis Northeim und das Jobcenter wollen jungen Menschen mit den neuen Agenturen den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtern. Für die Betreuung Jugendlicher sind alle drei Kooperationspartner auch jetzt schon zuständig – allerdings in unterschiedlichen Rechtskreisen. „Das kann immer wieder dazu führen, dass die Anliegen der jungen Menschen nicht umfassend betreut und bearbeitet werden können“, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises. „Die Jugendberufsagenturen sollen nicht nur ein einheitlicher Anlaufpunkt für die Jugendlichen sein. Sie sollen vielmehr auch die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Einrichtungen gewährleisten und die Anliegen und Bedürfnisse der jungen Menschen umfassend beraten und auch miteinander abstimmen“, erklärt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (parteilos).

Standorte in Einbeck, Northeim und Uslar

In der Kooperationsvereinbarung wird der Umfang der Zusammenarbeit zwischen den Partnern geregelt. Das für die definierten Aufgaben zuständige Personal soll nun räumlich zusammengeführt werden. Im Frühjahr 2019 könnten bereits die ersten der drei in Einbeck, Northeim und Uslar geplanten Standorte eröffnet werden. Daran arbeiten Projektteams der drei Partner; sie sollen gemeinsam die nötigen Strukturen schaffen. Stefan Schäfer, Geschäftsführer des Jobcenters Landkreis Northeim: „Wir haben das gemeinsame Ziel, die jungen Menschen im Landkreis Northeim bestmöglich zu unterstützen und auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Das motiviert unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter enorm, alle haben richtig Lust auf die Zusammenarbeit.“

Die drei Player sind sich darin einig, dass die Anforderungen an die Beschäftigen ständig steigen und die Wirtschaft gleichzeitig immer mehr auf Fachkräfte und Nachwuchs angewiesen ist. „Deshalb darf uns kein junger Mensch auf dem Weg in das Berufsleben verloren gehen“, fasst Klaus-Dieter Gläser, Chef der Göttinger Arbeitsagentur, das zentrale Anliegen aller drei Akteure zusammen.

Von Markus Riese / r

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