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Northeim Klimaschutz in Northeim: Bundesregierung fördert Teichanlage und Hundepark
Die Region Northeim

Klimaschutz in Northeim: Bundesregierung fördert Teichanlage und Hundepark

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09:00 22.11.2020
Der Bund fördert in Northeim das Anlegen eines Hundeparks in der Stadt – damit die Hundehalter auf ihr Auto verzichten und zu Fuß in den Park gehen. Quelle: R
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Northeim

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat beschlossen, dass auch zwei Klimaschutzprojekte der Stadt Northeim Unterstützung erhalten. Gefördert würden ein Projekt zur Sicherstellung der Frischwassereinspeisung in die Teiche der Wallanlagen sowie die Errichtung eines Hundeplatzes am Lohgraben, teilte das Berliner Büro des CDU-Abgeordneten Roy Kühne (Wahlkreis Goslar, Northeim, Osterode) mit.

„Wenn wir über Klima- und Umweltschutz sprechen, stehen oft die großen Projekte, wie die Energiewende und die Mobilität der Zukunft im Fokus. Von großer Bedeutung sind aber auch die vergleichsweise kleineren Projekte vor Ort“, wird der Bundestagsabgeordnete in der Mitteilung zitiert. Er freue sich, dass Northeim vom Sonderprogramm profitieren könne.

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Der Park solle Hundehaltern eine Möglichkeit bieten, auf kurze Entfernung ohne die Nutzung eines Autos aus der Stadt herauszukommen und zudem als Begegnungsstätte für Gleichgesinnte fungieren. In den Wallanlagen sollen durch Verlegung einer neuen Pumpenleitung die Wasserqualität erhöht und der Fischbestand erhalten werden.

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Grundlage der Förderung sei das Programm „Modellprojekte zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen - Konzeption zur Förderung von Parks und Grünanlagen“, so Kühnes Büro. Das 2020 neu aufgelegte Sonderprogramm sei ein Beitrag des Bundes „zur klimaangepassten Stadtentwicklung durch eine gezielte Entwicklung und Modernisierung von Grünflächen zur Nutzung der in urbanen Räumen lebenden Menschen“, heißt es weiter.

Von Stefan Kirchhoff