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Nörten-Hardenberg Gemeindehaus wird zum sozialen Zentrum
Die Region Northeim Nörten-Hardenberg Gemeindehaus wird zum sozialen Zentrum
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17:38 29.07.2019
Staatssekretär Frank Doods (li.) übergab den Fördermittelbescheid an (von li.) Pastorin Selma Gieseke-Hübner, die Mitglieder des Kirchenvorstands Leif Aertel und Jochen Rauterberg sowie Bürgermeisterin Susanne Glombitza. Quelle: R
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Nörten-Hardenberg

Einen Förderbescheid über 702000 Euro hat am Montag der Staatssekretär im Landesbauministerium, Frank Doods (SPD), an die Gemeinde Nörten-Hardenberg übergeben. Die Fördersumme ist Teil des Bund-Länder-Förderungsprogramms „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ und unterstützt vor Ort das Projekt „Entwicklung des kirchlichen Gemeindehauses zu einem sozialen Zentrum“.

Barrierefreie Modernisierung

Das Gebäude ist nach Angaben von Sabine Schlemmer-Kaune, Pressesprecherin des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, an einem sehr gut erreichbaren Standort. Durch die Sanierung und barrierefreie Modernisierung könnten Räume für soziale und kulturelle Aktivitäten für den interkulturellen und generationsübergreifenden Austausch geschaffen werden. Mit dem Förderprogramm „leisten das Land und der Bund einen Beitrag dafür, die gesellschaftliche Integration und den sozialen Zusammenhalt in Stadt- und Ortsteilen zu stärken und die Lebensqualität vor Ort spürbar zu verbessern“, erklärte Doods in Nörten-Hardenberg.

Ein Haus der Generationen

Genutzt werden soll das Gebäude unter anderem als Mehrgenerationenhaus und öffentlicher Veranstaltungsort. Miteinbezogen werden soll, Schlemmer-Kaune zufolge, die Seniorenbegegnungsstätte. Außerdem solle eine Kinderbetreuung eingerichtet werden. „Ob wir uns in einem Stadtteil wohlfühlen, hängt auch maßgeblich vom Wohnumfeld und von der vorhandenen Wohn-Infrastruktur ab“, sagte Doods.

Förderprogramm Investitionspakt

Für das Bund-Länder-Förderungsprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ hat Niedersachsen insgesamt 20 Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 22,5 Millionen Euro vorgeschlagen. Die Projekte sollen einen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt und die soziale Integration in ihren Quartieren leisten. Die Projekte zur sozialen Integration werden mit einem Zuschuss aus Bundes- und Landesmitteln in Höhe von insgesamt 90 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten unterstützt, so dass die Kommunen nur einen Eigenanteil von zehn Prozent aufbringen müssen. Weitere Infos unter https://www.investitionspakt-integration.de/

 

Von Lisa Hausmann

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