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Northeim Northeim: Kreisabfallwirtschaft bekommt neuen Standort in Moringen
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Northeim: Kreisabfallwirtschaft bekommt neuen Standort in Moringen

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10:00 17.12.2020
Der neue Standort des Betriebshofs der Abfallwirtschaft im Landkreis Northeim sollte möglichst an einer Hausmülldeponie liegen.
Der neue Standort des Betriebshofs der Abfallwirtschaft im Landkreis Northeim sollte möglichst an einer Hausmülldeponie liegen. Quelle: Pixabay
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Northeim

Der Betriebshof der Kreisabfallwirtschaft Northeim wird aus der Kreisstadt nach Moringen verlegt. Im dortigen Gewerbegebiet „Industriestraße“ soll ein Neubau entstehen, teilte die Pressestelle der Verwaltung mit. Den Umzug haben die Mitglieder des Kreistags Anfang Dezember beschlossen.

Der sogenannte Kreisgaragenhof an der Northeimer Matthias-Grünewald-Straße sei mehr als 50 Jahre alt und weise inzwischen erhebliche Mängel auf, heißt es in der Mitteilung weiter. Große Probleme bereite der Platzmangel, „der in nahezu allen Bereichen der Kreisabfallwirtschaft zu Tage tritt“ – von den Fahrzeughallen an, die für die heutigen Müllfahrzeuge viel zu kurz seien, bis zu den Sanitärräumen, die „zeitgleich“ als Erste-Hilfe-Raum genutzt werden müssten. Die Fläche des „Garagenhofs“ betrage 6475 Quadratmeter – benötigt würden 11000. Und: Insgesamt sei die Bausubstanz nicht mehr zeitgemäß. Der Sanierungsbedarf am Gebäude sei erheblich.

Neubau soll etwa 8,5 Millionen Euro kosten

Vorgabe bei der Standortwahl sei gewesen, dass ein Neubau etwa 8,5 Millionen Euro kosten soll – der Betrag würde eine finanzielle Belastung im Haushalt von jährlich etwa 275000 Euro bedeuten. Zudem sollte der neue Standort möglichst nah an der Hausmülldeponie Blankenhagen liegen, um Leerfahrten und Betriebskosten in Höhe von jährlich rund 200000 Euro einzusparen, so die Pressestelle der Landkreisverwaltung.

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Außerdem müsse die Fläche grundsätzlich Erweiterungspotenzial haben. Nach Beauftragung eines Gutachters und der Präsentation möglicher Lösungen hätten die Kreistagsmitglieder für den Standort in Moringen votiert, heißt es weiter.

Von Stefan Kirchhoff