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Northeim Konzeptideen vorgestellt
Die Region Northeim Konzeptideen vorgestellt
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21:36 27.01.2017
Von Britta Eichner-Ramm
Quelle: r
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Einbeck

Die historischen Immobilien waren von der Stadt Einbeck als Konzeptimmobilie ausgewäht worden. Weitere Gebäude haben die anderen Fachwerkfünfeck-Städte Duderstadt, Hann. Münden, Osterode und Northeim benannt. Ziel ist es, Möglichkeiten einer Revitalisierung aufzuzeigen.

3D-Ansicht der zukünftig barrierefrei erschlossenen Rathaushall. Quelle: SHH Architekten

Das Rathaus „wird geliebt, es ist in unseren Köpfen, aber es steht teilweise leer“, hatte Einbecks Stadtbaurat Frithjof Look einleitend angemerkt. Dem Gebäude wieder neues Leben zu geben, sei Hintergrund des Konzeptes, das Dagmar Schierholz und Marco Evers vom Büro SHH Architekten Hildesheim jetzt vorstellten. Eine der Aufgaben war die barrierefreie Erschließung der drei Stockwerke. Die Planer empfehlen einen innen liegenden Schacht an der östlichen Geibelwand. Somit wäre der Eingang vom Marktplatz aus gut zu erreichen und es wären nur „sehr geringe Veränderungen an der denkmalgeschützten Fassade“ notwendig.

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Durch Absenken des Fußbodens auf das historische Niveau könne im Kellergeschoss eine „realistische Geschosshöhe“ erreicht und eine Nutzung des Gewölbekellers als Taum für Tourismus und Stadtführungen oder aber für eine Gastronomie ermöglicht werden. Im Wesentlichen bestehen bleiben soll nach den Vorschlägen des Architekturbüros das Erdgeschoss mit der Rathaushalle. Allerdings soll sie mit moderner Veranstaltungstechnik ausgestattet werden. Ausstellungen, Vorträge und Ratssitzungen wären mögliche Nutzungen.

Die größten Veränderungen sieht das Konzept im ersten Obergeschoss vor. Würden alle Versorgungsleitungen in den Boden verlegt, ließe sich die mangelhafte Trittschalldämmung beheben, so die Planer.