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Northeim Rock, Blues, Pop: Northeimer Musiknacht für Fans fast jeden Genres
Die Region Northeim Rock, Blues, Pop: Northeimer Musiknacht für Fans fast jeden Genres
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13:00 10.05.2019
Aus Boston nach Northeim: Mckinley Black – „eine der begabtesten Solo-Künstlerinnen der Acoustic Music Scene“. Quelle: r
Northeim

Und sie haben nicht einmal die Qual der Wahl: Die Musiker performen in „ihrer“ Location – die Besucher pendeln zwischen den Spielorten. Eröffnung ist um 19 Uhr: Das Sinfonieorchester Capella Corviniensis startet solo in den Abend – aufgrund ungünstiger Wetterprognosen nicht als Open-Air-Konzert, sondern im Foyer des Gynasiums Corvinianum. Ab 20 Uhr beginnt die Nacht – parallel an zehn Orten. Die Bands spielen zumeist jeweils 40 Minuten, sodass die Besucher auf vergleichsweise kleinem Raum in der Innenstadt von Lokal zu Lokal pilgern können.

An drei Orten gibt es mehrere Sets

Ausnahmen gibt es im Foyer der Stadthalle (KVHS-Popchor, Corvi-Vokalensemble um 20 Uhr; Henrike Senger mit eigenen Songs an der Gitarre um 21 Uhr und Die üblichen Verdächtigen mit Blues und Folk ab 22 Uhr), im El Solin (die Mobile Einsatzkapelle um 20 Uhr; danach spielt das Ukulelen-Duo The D’ukes), auf der „Jungen Bühne“ im Turm 2.0 (Newcomer: No Escape um 20 Uhr, das Duo Karl Möller und Paul Kräker, Nele Bertram um 21 Uhr, Mehrtuerer um 22 Uhr, das Trio Global Hate mit Punk, Metal, Alternative um 23 Uhr), und, wenn das Wetter mitspielt, wechselt in der Fußgängerzone die Mobile Einsatzkapelle dreimal für jeweils 15 Minuten den Standort (gegen 19.45, 20.45, 21.45 Uhr).

Let’s swing: das Knut-Richter-Trio Quelle: r

In fast allen Spielstätten gilt: ein Künstler – drei Auftritte

Alle anderen Künstler spielen um 20, 21, 22 und 23 Uhr jeweils 40 Minuten. Im Hotel Deutsche Eiche (Bahnhofstraße 16) spielt das Duo San Mir. Die beiden Gitarristinnen verbinden Elemente aus Indie, Rock, Pop und Folk mit moderner Singer/Songwriter-Musik, teilt Klaus Hoheisel vom Projektteam der Musiknacht mit.

Die Musik von Mckinley Black (Bürgersaal, Am Münster) „lässt sich in keine Schublade stecken“, so Hoheisel. Einflüsse von Rock und Blues, Swing und Country sind vorherrschend. Sie ist ohne Frage eine der begabtesten Solo-Künstlerinnen der Acoustic Music Scene.“

Klassiker von Hendrix, Rory Gallagher, Led Zeppelin und Co. interpretieren Midnight Flash im F 90 an der Sonnenpassage – und zwar „erstaunlich authentisch“, so der Vorstand des Northeimer Vereins „Initiative Kunst & Kultur“. „Krachende Gitarrenriffs und präzise Beats liefern die Grundlage für ein eindrucksvolles Live-Erlebnis.“

Spielfreude, Spaß und das „Zusammensein“ stehen im Vordergrund der Formation „IS’SO“ (Vinothek, Mühlenstraße 24). Ihre Musik ist eine Mixtur aus Rock, Pop, Funk, Latin und Jazz. Hoheisel: „in ihren Liedern erzählen sie Geschichten aus dem Leben, manchmal besinnlich, auch mal traurig, ironisch, zum Nachdenken, mit Spaß natürlich, aber vor allem leidenschaftlich vorgetragen.“

Das Trio Peter und Ich interpretiert im Cutters Club (Breite Straße 24) Songs der vergangenen 40 Jahre im Unplugged-Sound; und das „gefragte Jazz-Ensemble aus Hannover“ (Hoheisel), das Knut-Richter-Trio, swingt im Jazz-Café der Alten Brauerei. Eine Etage tiefer gibts Musikvideos aus vier Jahrzehnten – zu jeder vollen Stunde startet eine neue Dekade.

Die Schrägen Vögel sind die Hausband im Theater der Nacht Northeim. „In dieser Formation geht der Theater-Mann Heiko Brockhausen nun schon seit zehn Jahren mit einem bunten Haufen von Musikern seiner musikalischen Leidenschaft nach“, so Hoheisel. Die Musik der Schrägen Vögel sei geprägt von aalten Dudelsack-Melodien, gemischt mit Jazz, Reggae und anderen Musik-Stilen. „Mit verschiedenen Dudelsäcken & Pipes, Flöten, Saxophon, Keyboard, Akkordeon, Gitarre, Bass und Schlagzeug, Perkussion und Gesängen sowie einigen exotischen Tonerzeugern wird eine bunte Vielfalt von Klängen, Tirilli, Gezwitscher und ganz viel Trommelei erzeugt.“

Die Schrägen Vögel Quelle: r

Kein Eintritt – mit Fünf-Euro-Button Künstler unterstützen

Vielfalt ist das Zauberwort dieser Nacht, die neben der Inititative Kunst und Kultur von der Schulkoordinatorin Beate Münker und dem Verein Stadtmarketing Northeim organisiert wird. Die Veranstalter nehmen kein Eintrittsgeld. Allerdings setzen sie auf die Solidarität der Besucher mit den Künstlern: Statt zu bezahlen, können die Fans im Vorfeld Unterstützer-Buttons für fünf Euro erwerben „und damit die Musiker über die Initiative Kunst & Kultur direkt unterstützen“, heißt es in einer Mitteilung. „Damit leisten sie einen kleinen Beitrag zur Programmfinanzierung.“

Details zum Programm auf: www.kunst-kultur-northeim.de

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Von Stefan Kirchhoff

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