Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Northeim Ortsbilder vielfältig belebt
Die Region Northeim Ortsbilder vielfältig belebt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:03 21.11.2017
Mit Hilfe des Städtebauförderprogramm saniert: die Mehrzweckhalle in Lindau. Quelle: Richter
Anzeige
Lindau

Seit Aufnahme in das Städtebauförderprogramm im Jahr 2004 seien in Lindau bereits elf öffentliche Projekte realisiert worden, heißt es in einem Sachstandsbericht, den die Mitglieder des Gremiums ohne Diskussion zustimmend zur Kenntnis nahmen. Es gebe keinen Ort in der Gemeinde, der innerorts ein so gutes Straßennetz besitze wie Lindau, betonte Ahrens.

Mehrzweckhalle komplett saniert

Das Hauptaugenmerk bei den öffentlichen Projekten habe zunächst auf der Komplettsanierung der Mehrzweckhalle gelegen, wie der Bericht deutlich macht. Mit der Walthausenstraße sei der erste Straßenzug im Altdorfbereich saniert worden.

Anzeige

Während einer „städtebaulichen Ordnungsmaßnahme“ seien die Objekte Marktstraße 8 und Brückenstraße 1 zunächst von der Gemeinde übernommen und anschließend abgerissen worden, um ausreichenden Freiraum für eine Neugestaltung des Umfeldes im Bereich Feuerwehrhaus zu schaffen. Erstes sichtbares Zeichen sei das Anlegen von Parkplätzen gewesen.

Als einen anderen Schwerpunkt benennt der Bericht die Gestaltung des Platzes um die Katholische Kirche aus. Verwiesen wird auch auf die Befriedung des Areals um das Ehrenmal durch eine Sandsteinmauer und die grundlegende Sanierung der Schützenallee.

Die Modernisierung der „Alten Schule“, die Umgestaltung der daran angrenzenden Freiflächen und die Erneuerung der „abgängigen“ Beleuchtung an der Bundesstraße hätten zu den Projekten in den Folgejahren gezählt. Da es der Gemeinde gelungen sei, erfolgreich einen Antrag auf Verlängerung des Förderzeitraums bis zum 31. Dezember 2018 zu stellen, könnten noch laufende Projekte wie die Gehwegsanierung in Teilbereichen der „Neuen Straße“ realisiert werden.

Der Zuspruch von Privatleuten an dem Programm sei hoch. Der Bericht verweist auf mehr als 70 Anträge für Katlenburg und Lindau, die „größtenteils erfolgreich abgewickelt werden konnten“.

Als „besonders belebend“ für das Ortsbild wird der Abbruch der bisherigen Gebäude an der Ecke Schützenallee/Bundesstraße in Zusammenhang mit dem Neubau und der Erweiterung des St. Marienstiftes bezeichnet. Hinzu kämen ortsbildprägende Sanierungs- und Umsetzungsmaßnahmen“ an markanten Gebäuden entlang der Ortsdurchfahrt sowie in der Sackstraße, im Bereich Markt und mittlerweile auch in der „Fleckenstraße“.

Renovierungsarbeiten an lange Zeit leerstehenden Gebäuden

In jüngster Zeit zeichneten sich darüber hinaus umfangreiche Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten an lange Zeit im Ortskern leerstehenden Gebäuden ab, „die zu einer Wiedernutzung durch junge Familien führen werden“.

„In Katlenburg ist auf der Burg ganz, ganz viel passiert“, betonte Ahrens. Es habe laut Bericht diverse Sanierungsarbeiten auf dem Burgbergkomplex gegeben. Die Weinberghalle sei umfassend saniert worden. Als besonders „belebend“ für das Ortschaftsbild in Katlenburg bezeichnet der Bericht die Sanierung des historischen Gebäudes „Klosterhofs 1“, den Umbau der „Steinscheune“ zu einer kulturellen Begegnungsstätte und die „Ertüchtigung“ der Apotheke.

Von Axel Artmann

Northeim Drei Lastwagen, keine Beute - Planenschlitzer an der A7 unterwegs
21.11.2017
20.11.2017
Northeim Nächtlicher Einbruch - Einbruch in Pfarrkirche
20.11.2017