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Northeim Suana, Leila oder Djamila? Stimmen Sie über den Namen des Kamelfohlens ab
Die Region Northeim

Stimmen Sie über den Namen des Hardegser Kamelfohlens ab

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18:07 07.04.2021
Zehn Namensvorschläge für das junge Kamelfohlen sind noch übrig – von mehr als 200.
Zehn Namensvorschläge für das junge Kamelfohlen sind noch übrig – von mehr als 200. Quelle: Christina Hinzmann/GT
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Hardegsen

Wie soll das Kamelfohlen heißen? Das weibliche Jungtier, das vor drei Wochen auf „Oscars Farm“ in Hardegsen geboren wurde, braucht noch einen Namen. Diesen haben Besitzer Heiko Bock und das Tageblatt gemeinsam gesucht – und mehr als 200 Einsendungen erhalten. Nach einem Auswahlprozess sind zehn Namen übrig geblieben, unter denen Sie, liebe Leser, nun Ihren Favoriten auswählen können. Zu gewinnen gibt es ein Treffen mit dem Kamelfohlen.

Das Jungtier wächst derweil prächtig, berichtet Bock. Etwa „fünf bis sechs Zentimeter“ habe es bereits in der Höhe zugelegt, messe also fast 1,30 Meter. Bis es die Größe von Mutter Sharifa erreicht, die weit über zwei Meter groß ist, sei es aber noch ein langer Weg. Denn mit eineinhalb Jahren gelten Kamele als erwachsen, bis zur Geschlechtsreife dauert es etwa drei Jahre. Gefüttert wird es weiterhin per Hand mit Milch, allerdings „knabbert es bereits ab und zu am Heu“, sagt der Farmbetreiber. Bis es dauerhaft feste Nahrung zu sich nehmen werde, vergehe aber noch ein bisschen Zeit.

Auch weiterhin verharre es an den Zitzen der Mutter nicht lange genug, um genügend Milch aufzunehmen. Grund zur Sorge hat der Tierexperte nicht, denn das noch namenlose Kamel werde gut versorgt. Solange es nötig sei, werde man Milch zufüttern.

Winter macht den Kamelen nichts aus

Wenn die Tiere erwachsen würden, bekämen sie vermehrt Stroh und Heu zu fressen, im Sommer weideten sie auf den Wiesen der Farm, berichtet Bock über die Essensgewohnheiten der aus der Mongolei stammenden Kamele. Als besondere Leckereien dienen Maisgranulat und Müsli – „das lieben sie“, sagt Bock, auf dessen Farm fünf dieser Tiere leben.

Kamelmutter Sharifa, Vater Halef und dem noch namenlosen Kleinen sowie den beiden anderen Tieren, Stute Fatima und Wallach Shurikan, macht das Winterwetter der vergangenen Tage übrigens nichts aus. „Die sind hartgesotten“, sagt Bock. Da die Tiere sich evolutionär an das teils harsche Klima in der Mongolei und die dortigen drastischen Temperaturunterschiede gewöhnt hätten, könnten sie von minus 30 bis plus 40 Grad alles problemlos überstehen.

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Doch nun werde es Zeit, dass das Jungtier einen Namen bekomme, meint er, deshalb soll die Taufe in der nächsten Woche stattfinden. Denn bald steht auf dem Hof die nächste Kamelgeburt an: Fatima ist trächtig.

Zehn Namen stehen zur Auswahl

Deshalb haben Bock und sein Team die eingereichten Vorschläge gesichtet und acht Favoriten ausgewählt, das Tageblatt steuerte zwei weitere Namen bei – die endgültige Entscheidung soll Anfang nächster Woche fallen.

Hier sind die Namen, die es in die engere Auswahl geschafft haben: Suana, was soviel bedeutet wie Sonnenschein, Yanara (Licht), Safira, Najima (Stern), Salema, Jamina, Farah (Glück), Djamila, Shirin und Leila.

Neben der Gelegenheit, einem Kamel einen Namen zu geben, gibt es noch weiteres zu gewinnen: So bekommen Teilnehmer der Umfrage einen Gratismonat GT/ET+. Heiko Bock steuert zudem noch ein richtiges Schmankerl bei: „Der Namensgeber bekommt von mir eine Stunde mit den Kamelen auf der Farm spendiert“, inklusive eines Treffens mit dem dann nicht mehr namenlosen Jungtier.

Von Tobias Christ