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Northeim Von Kassel bis Echte: Flucht über die Autobahn mit 260 km/h
Die Region Northeim Von Kassel bis Echte: Flucht über die Autobahn mit 260 km/h
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13:34 29.09.2019
Polizei Quelle: x
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Nach einer Verfolgungsfahrt hat die Polizei Göttingen auf der Autobahn 7 einen Flüchtenden festgenommen. Dieser war am Sonnabendg gegen elf Uhr mit Geschwindigkeiten bis zu 260 Stundenkilometer vor den Beamten geflohen.

Als gemeinsamen Fahndungserfolg bewertet Jasmin Kaatz, Sprecherin der Polizeidirektion Göttingen, die Festnahme eines 22-jährigen polnischen Staatsbürgers, der am Ende der Verfolgungsjagd über die Autobahn 7 gestellt werden konnte.

Polizei sichtete gestohlenes Auto

Vorausgegangen war dem Einsatz die Alarmierung der Polizei-Leitstelle in Kassel. Die Beamten wurden informiert, dass ein mutmaßlich gestohlener niederländischer Q7 der Marke Audi an der Autobahn 44 bei Zierenberg geortet werden konnte. Zunächst nahmen die Beamten der Autobahnpolizei Baunatal die Verfolgung auf.

Von Kassel aus verfolgte die Autobahnpolizei den Pkw, ab Lutterberg unterstützt durch die Autobahnpolizei Göttingen sowie Streifenwagen aus dem Stadtgebiet. Bei Geschwindigkeiten von bis zu 260 km/h wurde versucht, den Flüchtenden zu überholen, so Kaatz.

Polizeiwagen bei Kollision beschädigt

Während eines Überholmanövers kollidierte ein Streifenwagen aus Hessen mit dem Audi. Das Fahrzeug wurde dabei so stark beschädigt, dass es aus dem Einsatz ausscheiden musste. In der 30 Kilometer langen Großbaustelle bei Northeim flüchtete der 22-Jährige teilweise über den Standstreifen und beschädigte mehrere Baken.

Nachdem der Flüchtende mit einem privaten Pkw kollidiert war, wurde im Bereich Echte/Kalefeld eine Straßensperrung vorgesehen. Durch die Aufbauarbeiten stockte der Verkehr und es gelang auf Höhe Echte den Flüchtenden unter Einsatz von Pfefferspray festzunehmen. Der polnische Staatsangehörige wurde an die Polizeidienststelle Göttingen übergeben. Der Einsatz der Beamten aus Göttingen dauerte von der Alarmierung bis zum Zugriff etwa 15 Minuten an, so Kaatz.

Zur weiteren Sicherung waren zudem Polizeihubschrauber angefordert worden und die Polizeiinspektion Hildesheim informiert worden. Alle beteiligten Personen blieben unverletzt. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf 42 000 Euro. Die Ermittlungen dauern an.

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