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Obereichsfeld Leinefelde Worbis: Exklusiver Einblick in die Welt des Braunbären
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Leinefelde Worbis: Exklusiver Einblick in die Welt des Braunbären

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08:30 14.06.2021
Bärenfans können sich auf einzigartige und exklusive Erfahrungsberichte und Fakten zum Braunbären freuen.
Bärenfans können sich auf einzigartige und exklusive Erfahrungsberichte und Fakten zum Braunbären freuen. Quelle: r/Bildanlage Stiftung für Bären
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Worbis

Experten der Stiftung für Bären laden am 26. Juni zu einer digitalen Reise in die Welt der Braunbären ein. Teilnehmende erwarten Fakten und Erfahrungsberichte. Interessierte können mitmachen und erhalten somit ein exklusives Überraschungspaket nach Hause. Das interaktive Infotainment-Event startet um 19 Uhr.

Neben einzigartigen Erfahrungsberichten werden die Experten vom Kompetenzzentrum der Stiftung für Bären auch Hintergrundwissen über den Ursus Actos (Braunbär) preisgeben, welches in keinem Lehrbuch zu finden ist, heißt es. Seit mehr als zehn Jahren befindet sich beispielsweise Braunbärin Jurka, die Mutter von Bruno (2006 in Bayern erschossen), in Obhut der Bärenretter. Und auch Brunos Halbschwester Isa lebt seit einem Monat in einem Bärenrefugium der Stiftung, wo ihr nun Sicherheit geboten werden kann.

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Nancy Gothe, tätig im Kompetenzzentrum der Stiftung, berichtet: „Am 26. Juni werden es genau 15 Jahre, dass Braunbär Bruno – damals der erste freilebende Bär in Deutschland seit 171 Jahren – auf staatlichen Beschluss hin abgeschossen wurde.“ Das Schicksal des jungen, zweijährigen Bärs sorgte im Sommer 2006 für kontroverse Diskussionen. Auch heute noch entfacht das Thema „freilebende Bären im Industriestaat Deutschland“ heftige Streitgespräche. Zur digitalen Bärensommernacht werden Fachleute zur Biologie und Lebensweise der Braunbären zu Wort kommen und erklären, was das Problem der sogenannten Problembären tatsächlich ist. Wer an den Abend teilnehmen möchten, kann sich noch bis zum Freitag, 18. Juni, unter info@baer.de anmelden. Weitere Informationen zu Kosten und Anmeldung gibt es auf www.baer.de

Von Svenja Heckerott