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Osterode Buch porträtiert Menschen auf dem Brocken
Die Region Osterode Buch porträtiert Menschen auf dem Brocken
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15:30 02.12.2019
Die höchste Erhebung Norddeutschlands: der Brocken. Quelle: dpa
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Wernigerode

Zum 30. Jahrestag des Falls der Mauer auf dem Brocken porträtiert ein neues Buch Menschen, die beruflich und privat mit dem höchsten Berg im Harz verbunden sind. Der Band „Brockengesichter“ zeige auch, wie sich der Berg seit dem Mauerfall verändert habe, teilten die Autoren Matthias Bein, Oliver Stade und Winnie Zagrodnik am Montag in Göttingen mit. Am 3. Dezember 1989 hatten die DDR-Grenztruppen erstmals die Zäune und Befestigungsanlagen auf dem Brocken geöffnet und mehr als 1000 Wanderer auf das bis dahin versperrte Plateau gelassen.

Mit freiem Oberkörper auf den Gipfel

„Kaum ein anderer Berg hat derart viele Geschichten zu erzählen“, sagten die Autoren Zu den Menschen, die es aus unterschiedlichen Gründen immer wieder auf den Gipfel ziehe, zählten Wanderer, Mountainbiker, Naturschützer, Förster, Forscher, Geocacher, Sturmjäger und Dampflokfans.

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Vorgestellt würden zudem „ein Arzt, der aus medizinischen Gründen bei fast jedem Wetter mit freiem Oberkörper auf den Gipfel läuft, und ein Pädagoge, der mit Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen wandert“. Auch Menschen, die auf dem Brocken arbeiteten, den Brockengarten pflegten oder das extreme Wetter auf dem 1141 hohen Berg beobachteten, kämen im Buch vor.

„Brockengesichter“, Eigenverlag, 29,90Euro.

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Von epd