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Osterode Bürger sollen neuen Namen finden
Die Region Osterode Bürger sollen neuen Namen finden
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17:35 18.10.2019
Nach der Fusion mit Bad Lauterberg und Walkenried könnte es mit dem Namen Bad Sachsa vorbei sein. Quelle: dpa
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Bad Sachsa

Einen kreativen Geistesblitz erhalten, Bürgerengagement fördern – und vor allem wichtige Fragen im Falle einer möglichen Fusion der Städte Bad Sachsa, Bad Lauterberg und der Gemeinde Walkenried klären: die eines neuen Namens der entstehenden Kommune nach einem Zusammenschluss: dies ist die Idee eines Antrags der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Möglich machen soll dies ein Ideenwettbewerb, den man hierzu starten möchte.

Auf der Sitzung des Stadtrates am kommenden Montag, 21. Oktober, um 19 Uhr im Kursaal, steht der entsprechende Antrag der Grünen auf der Tagesordnung. Bis Ende November 2019 sollen die Einwohnerinnen und Einwohner im Gebiet der Uffestadt ihre Vorschläge bei der Verwaltung einreichen. Auf der Sitzung des Stadtrates im Dezember soll dann darüber befunden werden, welcher Vorschlag in die laufenden Verhandlungen einfließen soll, der gewinnende Vorschlag zudem mit einem Preis bedacht werden, heißt es im Antrag.

Kein Partner soll geschluckt werden

Hintergrund für das Vorhaben ist, dass im Bad Sachsaser Eckpunktepapier für die Sondierungsgespräche beschlossen wurde, dass im Falle der Fusion der drei Kommunen, ein vierter, neuer Name gefunden werden soll, damit niemand die anderen beiden Partner „schlucke“. Da in der Politik bislang die zündende Idee fehle, wolle man nun die Bürgerinnen und Bürger am Prozess beteiligen – was zugleich auch ein Signal in Richtung der Verhandlungspartner in Bad Lauterberg und Walkenried sein solle.

Unterstützung dürfte dieser Vorschlag sicher von Seiten der SPD-Fraktion im Bad Sachsaer Stadtrat erhalten. Beim Gespräch mit unserer Zeitung über die laufenden Gespräche über eine mögliche Südharz-Fusion hatte der Vorsitzende Ralph Boehm bereits dafür geworben, einen öffentlichen Wettbewerb zu initiieren, wobei über das Ergebnis die Bürger abstimmen sollten. Eigene Vorschläge hat er auch ins Spiel gebracht: „Bäderregion Südharz oder aber Südharzer Land“ nannte er.

Sondierungsgespräche gehen im November weiter

Ralph Boehm, wie aber auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Werner Bruchmann hatten in dem Gespräch deutlich gemacht, dass Bad Lauterberg für sie definitiv keine Option sei.

In der Kneippstadt hingegen dürfte diese Überlegungen allerdings nicht gut ankommen. Dort hatte der Rat in seinem Eckpunktepapier klar festgehalten, dass die mögliche neue Gemeinde den Namen „Bad Lauterberg im Harz“ bekommt – weil die Kneippstadt die größte Kommune des Südharz-Trios ist.

Die Sondierungsgespräche über die mögliche Fusion im Südharz gehen iim November mit einem Treffen der Arbeitsgruppen wie auch der Verwaltungschefs inklusive Verwaltungsausschüsse weiter.

Von Thorsten Berthold

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