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Osterode Corona in Göttingen und Südniedersachsen: Der Überblick für Montag, 30. März
Die Region Osterode Corona in Göttingen und Südniedersachsen: Der Überblick für Montag, 30. März
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08:01 30.03.2020
Rainer Dunker und die Auszubildende Sarah Kollstedt vom Ordnungs- und Ermittlungsteam des Ordnungsamtes der Stadt Göttingen kontrollieren die Einhaltung der Allgemeinverfügungen des Gesundheitsamtes auf der Schillerwiese. Quelle: Niklas Richter
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Göttingen/Duderstadt

Von Fallzahlen über die wichtigsten Nachrichten aus der Stadt, der Region und Niedersachsen bis hin zu unseren Reportagen über das Leben mit dem Coronavirus: Hier haben wir für Sie unsere wichtigsten Artikel rund um die Epidemie in Göttingen und Südniedersachsen zusammengefasst.

Immer auf dem Laufenden

Auf goettinger-tageblatt.de halten wir Sie den ganzen Tag über den aktuellen Stand zum Coronavirus in Göttingen und Südniedersachsen auf dem Laufenden, mit den aktuellen Zahlen der bestätigten Infektionen, und informieren Sie im Liveticker, welche Auswirkungen das Coronavirus auf die Region hat.

Um die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen, hat die Landesregierung weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen. Friseure, Kosmetik- und Tattoostudios müssen geschlossen bleiben, Banken, Tankstellen und Waschsalons dürfen weiter öffnen. Arztbesuche, medizinische Behandlungen und Blutspenden bleiben ausdrücklich erlaubt.

Im Kampf gegen die Corona-Epidemie hatte Niedersachsens Landesregierung bereits Mitte März einen Großteil der Geschäfte schließen lassen. Bars, Clubs, Kulturzentren, Diskotheken, Kneipen müssen nach Weisung der Landesregierung geschlossen bleiben. Ebenso Theater, Museen und Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen sowie Ausstellungen, Kinos, Freizeitaktivitäten, Spielhallen, Bordelle und ähnliche Einrichtungen, Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios, Saunen und Spielplätze. Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist untersagt.

Tageblatt-Plattform „Support your local“

Die Bekämpfung des Coronavirus hat nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger ernste Konsequenzen, sondern auch für Handel und Gewerbe. Deshalb startet das Tageblatt die Plattform „Support your local“.

Restaurants schließen

Auch in der Region bleiben Restaurants bis auf Weiteres geschlossen. Die Verwaltungen von Stadt und Landkreis verschärfen damit die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie.

Kirchen begehen neue Wege

Auch Gottesdienste und Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen und Synagogen sind untersagt. Die Kirchen begegnen den Umständen mit neuer Technik – beispielsweise Livestreams zu Gottesdiensten.

Ein Schild mit der Aufschrift "Bei Verdacht auf Coronavirus - Betreten Sie bitte nicht das Gebäude!" steht am Eingang der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Im Erdgeschoss hat die UMG ein "Corona Testzentrum" eingerichtet". Quelle: dpa

Leben in Göttingen und Südniedersachsen mit dem Coronavirus

Der Coronavirus breitet sich in Göttingen und der Region aus, immer mehr Fälle von Infektionen werden bekannt. Das hat auch Auswirkungen auf das tägliche Leben. In einigen Supermärkten gibt es Hamsterkäufe, Schulen und Universitäten schließen, viele Veranstaltungen fallen aus. „Das öffentliche Leben wird immer weiter heruntergeschraubt“, sagte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) bei einer Pressekonferenz am Dienstag angesichts der drastischen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie. Das gehe einher mit „Eingriffen in das individuelle Leben“. Gemeinsames Ziel müsse sein, die „Infektionsketten zu verlangsamen“ und die Zahl der Infektionen über eine längere Zeit zu strecken, sagte Köhler. Die wichtigsten Texte zu diesen Themen lesen Sie hier:

Was müssen die Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis Göttingen jetzt wissen? Und: Gibt es vielleicht auch schon gute Nachrichten? Landrat Bernhard Reuter und Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler beantworten regelmäßig Tageblatt-Fragen im Videoformat.

Unterstützung und Solidarität

Mit der Not kommt auch die Hilfe: Verschiedene Initiativen bieten Unterstützung für unterschiedliche Notsituationen – ob für Einzelpersonen oder Betriebe. Von Beratungshotlines bis zu konkreten Dienstleistungen: die Angebote sind vielfältig. Auch das Tageblatt unterstützt Einzelhändler mit der Plattform „Support your local“.

Oliver Flöther, Jan Dören und Björn Banike auf Kontrolle in der Göttinger Innenstadt. Quelle: Markus Scharf

Rettungskräfte in Zeiten der Coronakrise

Die Polizei Göttingen hat Bürger darauf hingewiesen, nur im Notfall die Dienststellen aufzusuchen, um eine Verbreitung des Virus einzudämmen. Auch Feuerwehr, DRK und Johanniter arbeiten eingeschränkt. Wegen einer Infektion in den eigenen Reihen sind in Northeim vier Dienststellen der Polizei geschlossen worden. Kritisch ist die Lage in einem Altenheim in Herzberg.

Die Supermärkte bleiben geöffnet. Teilweise kann sogar am Sonntag eingekauft werden. Quelle: Kay Nietfeld/dpa

Einkaufen und Erledigungen in der Krisensituation

Nach Weisung der Landesregierung sind Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte, Großhandel sowie Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich nicht von Schließungen betroffen. Menschen bieten auf mehreren Portalen und per Flugzettel freiwillig an, für die Risikogruppe einkaufen zu gehen.

Verwaltungen ändern ihre Erreichbarkeiten und Öffnungszeiten

Auch die Stadt- und Gemeindeverwaltungen sind nur eingeschränkt erreichbar oder schließen ihre Pforten. Die wichtigsten Informationen dazu:

Ab Montag bleiben die Schulen in Niedersachsen zu. Quelle: dpa

Schule, Uni und Coronavirus

Niedersachsen hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus alle Schulen und Kitas geschlossen. Die Uni Göttingen stellt den Lehrbetrieb ein und setzt alle Prüfungen bis Mitte April aus. Einen Überblick über den aktuellen Stand finden Sie hier:

Der Handwerker- und Universitätsball fällt wie viele Veranstaltungen in dieser Zeit aus. Quelle: Peter Heller

Veranstaltungen, Freizeitaktivitäten und Coronavirus

Seit heute dürfen viele Geschäfte nicht mehr öffnen, Tierparks, Schwimmbäder und Bibliotheken geschlossen. Bereits seit Montag müssen bis auf wenige Ausnahmen auch alle Kindergartenkinder und Schüler zuhause bleiben, um die Ausbreitung das Coronavirus zu verlangsamen. Und nun gilt auch noch für Sport- und Spielplätze in der Region: Betreten verboten!

Das Badeparadies Eiswiese in Göttingen Quelle: Bielefeld

Mehr Absagen und Einschränkungen in der Freizeit

Von lel/mib/vsz

Termine in der Arztpraxis von Dr. Daneschdar gibt es nur nach Anruf. Das Wartezimmer des Allgemeinmediziners bleibt weitgehend leer. In Hausarztpraxen läuft aktuell alles anders als sonst.

29.03.2020
World Wide Fund For Nature WWF - Earth Hour: Symbol für Klimaschutz

Der World Wide Fund For Nature ruft zur Teilnahme an der Earth Hour auf. Am 28. März sollen von 20.30 bis 21.30 Uhr die Lichter ausgehen. Verwaltungen in der Region Göttingen machen nicht mit.

28.03.2020
Gespräch mit einer Rettungssanitäterin - Der Alltag im Einsatz bleibt, das Leben auf der Wache ist anders

Emely Hundt aus Zorge ist Rettungssanitäterin. Im Interview beschreibt sie ihren Alltag in der Corona-Krise. Sie sieht die Rettungsdienste sind gut gewappnet.

27.03.2020